TSV Abtswind

Es ist zweifellos das „Spiel der Spiele“, wenn der Dritte (27 Punkte/28:18) den Spitzenreiter (31/42:18) empfängt. „Das ist spielerisch eine sehr starke Mannschaft mit überragenden Einzelkönnern“, gibt Abtswinds Trainer Jochen Seuling seine Eindrücke von verschiedenen Beobachtungen wider.

Seine Schützlinge haben aber auch allen Grund, mit breiter Brust aufzulaufen. Beim 5:1-Erfolg in Kahl überzeugte Abtswind über weite Strecken. Allerdings war es für den kritischen Trainer nur eine ordentliche Leistung. „Wir haben nach dem 3:1 ganz schön gewackelt“, begründet er sein Urteil. Auf Torjäger Pascal Kamolz muss er länger verzichten. Dafür hat in den letzten beiden Spielen Peter Mrugalla jeweils drei Tore erzielt. „Der ist ja als Vollstrecker bekannt und momentan auch in guter Form“, lobt er den Mainsondheimer.

„Wir fahren mit Respekt und einer ähnlichen Einstellung nach Sand wie vor einer Woche nach Kahl“, verspricht Jochen Seuling. – Dann kann ja nichts schiefgehen.

Bayern Kitzingen

Drei Siege in Serie (Pokal und Runde) haben den Kitzingern (12./18) gut getan. Sie können etwas sorgenfreier in die Zukunft blicken. Der Gast aus Rimpar (5./28) hat mit solchen Gedanken gar nichts am Hut und orientiert sich eher an der Tabellenspitze. Immerhin haben die Schützlinge von Rene Grimm Tabellenführer Abtswind die einzige Niederlage bereitet (3:2). Auch auswärts sind die Rimparer mit bereits drei Siegen und einem Unentschieden durchaus zu beachten.

„Das wird eine schwere Aufgabe“, weiß Bayern-Sportleiter Burkhard Straßberger. Er fordert von seiner Mannschaft, dass sie ihre positive Serie ausbaut. Zu viele individuelle Fehler seien Schuld an der Negativserie zu Beginn gewesen. „Wir hatten in jedem Spiel bisher die Chance, zu punkten“, blickt Straßberger zurück. Das sollte auch für das Kirchweih-Heimspiel gelten. Text: wro