Es waren nur wenige, doch auch in Kitzingen fanden sich am Freitagnachmittag einige Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf dem Marktplatz zusammen, um dem Aufruf der Fridays-for-Future-Bewegung zu folgen. "Besser so wenige als gar keine" fanden die drei Kitzingerinnen Madeleine, Alma und Eva. Obwohl sie teilweise in Würzburg wohnen und arbeiten, zog es sie am Nachmittag in die Heimat, obwohl dort keine offizielle Demo geplant war. Dass sie um 11 Uhr keine Zeit hatten, in Würzburg dabei zu sein, sei nur einer der Gründe. "Wir dachten, hier ist es ein bisschen wirkungsvoller als in Würzburg, weil da sind sowieso große Massen", sagt Eva.

  • Lesen Sie auch: So liefen die Klimademos in Unterfranken

Anders als in Kitzingen, machten sich am Vormittag  Schüler, Eltern und Rentner aus dem Landkreis mit dem Zug von Marktbreit aus auf den Weg nach Würzburg , um am großen, weltweit ausgerufenen Klimastreik um 11 Uhr mitzumachen. Für alle anderen, die es nicht nach Würzburg schafften, hatte die Kreisgruppe Kitzingen des Bund Naturschutz (BN) Infostände aufgestellt – in Volkach, Wiesentheid und Kitzingen. Gegen 15 Uhr begrüßten die BN-Vertreter die Demonstrierenden, bevor diese sich lautstark auf den Weg zum Kitzinger Bleichwasen aufmachten.