Der Spielplatz in der Ringstraße in Rüdenhausen beschäftigte den Gemeinderat in seiner Sitzung. Am Ausgang des Platzes zur Straße hin legte die Gemeinde einst eine Pflanzinsel an, um diesen etwas zu entschärfen und so zu verhindern, dass Kinder direkt auf die Straße rennen.

Das habe bisher auch funktioniert, so Bürgermeister Gerhard Ackermann. Er berichtete, dass viele Besucher und Kinder zuletzt offensichtlich einfach durch das davor angelegte Grünbeet gingen, anstatt den eigentlichen Weg zu nutzen. Nun wurde eine Absperrung angebracht, um den direkten Zugang zu verhindern. Der Gemeinderat überlegte nun, ob dort eine Türe eingebaut werden soll, oder ob man die Pflanzung vor dem Ausgang ergänzen solle. Eine Türe dort müsste selbstschließend und breit genug für Kinderwägen sein. Zudem wäre ein Betonfundament und ein Metallrahmen erforderlich, trug Ackermann vor.

Brücke über den Schirnbach wird abgerissen

Im Gremium wurde diskutiert, ob nicht eine stärkere Bepflanzung ausreiche. Ratsmitglied Martin Lang hatte dazu Vorschläge. Gemeinderätin Michaela Gernert berichtete, dass den Eltern eine Türe lieber wäre, damit der Bereich "zu" sei. Das hielt auch Karl-Heinz Rebitzer für die letztlich sinnvollste Lösung. So einigte man sich schließlich darauf, ein Türchen mit zwei Pfosten zu setzen, das ein stabiles Fundament hat. Sie solle nicht selbst schließend sein, wurde festgelegt. Dazu wird die Bepflanzung davor ergänzt.

Außerdem unterhielt sich der Rat über eine Absturzsicherung am Radweg nach Wiesentheid. Die bestehende Holzkonstruktion weise einige Schäden auf, die repariert werden müssten, so Bürgermeister Ackermann. Die Frage sei, ob man künftig auf verzinkte Stahlpfosten, und damit auf eine stabilere und längere Lösung, setzen solle. Hierzu solle man erst einmal klären, ob überhaupt Vorkehrungen zur Sicherung nötig seien, meinte Gemeinderat Stefan Spangler. Das Ganze wird zunächst einmal nun geprüft.

Dazu beschäftigte sich der Rat mit der Frage, was mit einer Brücke über den Schirnbach im Bereich des Anwesens Hilpert geschehen solle. Das kleine Brücklein weise erhebliche Schäden im Fundament auf, eine Sanierung würde rund 30 000 Euro kosten. Die Brücke führe nur auf private Acker- und Gartenflächen, sie werde kaum genutzt und sei auch für die Bachpflege nicht notwendig, so Bürgermeister Ackermann. Ein Gartenbesitzer habe darum gebeten, sie zu belassen. Er würde sein Grundstück auch ohne die Brücke erreichen, meinten die Räte. Sie plädierten schließlich für einen Abriss.