Die 1350 Einwohner zählende Gemeinde wird sich in den nächsten Jahren weiter vergrößern. In der Bürgerversammlung am Donnerstagabend stellte Ingenieurin Martina Wieland vom Würzburger Architektenbüro Röschert den Zeitplan des geplanten Baugebietes „Südlich der Volkacher Straße 3“ vor.

Auf einer Fläche von 3,4 Hektar sollen 40 Bauplätze mit einer Grundstücksgröße von etwa 600 Quadratmetern entstehen, berichtete Wieland. Bis September will das Büro die Ergebnisse der Untersuchungen mitteilen und bis Ende des Jahres einen Bebauungsplan präsentieren. Das ist im Sinn von Bürgermeister Elmar Henke: „Wir müssen das Baugebiet jetzt umsetzen.“ Er verwies auf 40 Anfragen, darunter viele von Jungbürgern, die in Sommerach bauen wollen.

Henke offerierte den Versammlungsteilnehmern auch viele Zahlen, Daten und Fakten. Als erfreulich bezeichnete er die ansteigende Anzahl von 16 Geburten, die 2015 registriert wurden. In 13 Sitzungen hat der Gemeinderat 121 Beschlüsse gefasst. Bei den Eckdaten des Haushaltes sprach er von einer besseren Einnahmesituation, was unter anderem auf mehr Gewerbesteuereinnahmen zurückzuführen ist. Die Schulden konnten weiter reduziert werden und liegen jetzt bei 816 Euro je Einwohner; der Landesdurchschnitt beträgt 861 Euro.

Ein Problem ist die Parkplatzsituation. 1320 Autos, Motorräder und Lkw sind gemeldet. Der Bürgermeister gab zu bedenken, dass man in Sommerach einfach nicht so viele Parkplätze zur Verfügung habe. Um den Altort zu entlasten, hat die Gemeinde den Parkplatz am Schwarzacher Tor erworben.

Henke berichtete außerdem von wilden Müllablagerungen am Häckselplatz. Unerlaubtes Abladen werde mit einer Anzeige bestraft, betonte er und wies darauf hin, dass nur Sommeracher Bürger den Häckselplatz der Gemeinde benutzen dürfen.