Nordöstlich von Abtswind, in Nähe der Autobahn, wird eine weitere landwirtschaftliche Fläche nun zum Solarpark. Das Grundstück umfasst 36,25 Hektar, rund sechs Hektar davon sind als Ausgleichsfläche vorgesehen. Es liegt direkt an einer bereits bestehenden Fotovoltaikanlage.

In der Sitzung des Gemeinderates trug Bürgermeister Jürgen Schulz als ersten Schritt für das neue Gebiet die dazu notwendigen Änderungen des Flächennutzungsplanes, sowie des Bebauungsplanes der Gemeinde vor. Investor ist die Südwerk Projektgesellschaft aus Burgkunstadt, die auch im weiteren Verlauf entlang der Autobahn, etwa bei Feuerbach, derartige Anlagen hat.

Gemeinderat stimmt Änderungen zu

Das Grundstück wird zunächst auf 20 Jahre für Fotovoltaik genutzt, hieß es im Rat. Auf die Frage von Ratsmitglied Sebastian Fuchs, wo die erforderlichen Stromleitungen verliefen, antwortete Bürgermeister Schulz. Diese würden in öffentlichen Wegen verlegt. In Wiesentheid soll dazu ein Umspannwerk entstehen, an dem weitere Anlagen angeschlossen werden.

Die Anlage sei später von weitem her kaum sichtbar. Ein großer Teil davon verschwinde hinter der Lärmschutzwalls, der im Zuge des Ausbaus der Autobahn entstehen wird, meinte Ratsmitglied Heiko Därr. Der Wall soll eine Höhe von sechs Metern bekommen. Die Räte stimmten den Änderungen zu. Die Pläne gehen nun an die Behörden.

Außerdem trug Bürgermeister Schulz in der Sitzung den Jahresabschluss für das Haus des Gastes vor. Für 2020 fuhr die Gemeinde einen Verlust von rund 30 000 Euro ein. Weiter teilte Schulz mit, dass die Sparkassenstiftung das Projekt öffentlicher Bücherschrank in Abtswind mit 1500 Euro unterstützt.