Eine Mitsubishifahrerin war in einer Rechtskurve aus bislang unbekanntem Grund auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem entgegenkommenden Mercedes Kleinbus kollidiert, der gerade auf dem Heimweg von einem Kindergeburtstag war. Die Unfallverursacherin wurde schwer verletzt mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die drei Jungen und vier Mädchen in den beiden Fahrzeugen kamen ebenfalls in Krankenhäuser.

Kurz nach 17 Uhr war eine 56-Jährige aus dem Landkreis Kitzingen mit ihrem Mitsubishi Spacestar von Gräfenneuses Richtung Geiselwind unterwegs. Mit im Auto waren ihre drei Enkel im Alter von 6, 10 und 15 Jahren. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die Fahrerin in einer leichten Rechtskurve etwa 150 Meter nach dem Ortsende auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem entgegenkommen Mercedes Vito einer 39-Jährigen aus dem Landkreis Bad Kissingen zusammen. Die Frau war mit ihrer 11-jährigen Stieftochter und deren drei gleichaltrigen Freundinnen auf dem Rückweg von einem Kindergeburtstag.

Im Fahrzeug eingeklemmt

Die Unfallverursacherin und ein Junge auf dem Beifahrersitz wurden durch die Wucht des Aufpralls schwer verletzt und waren in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie mussten von der Feuerwehr aus dem Mitsubishi befreit werden. Die beiden anderen Buben erlitten lediglich mittelschwere Verletzungen.

In dem entgegenkommenden Mercedes erlitten die Fahrerin sowie die vier Mädchen ebenfalls mittelschwere Verletzungen und die Kinder kamen alle in Krankenhäuser. Die 39-jährige Vitofahrerin begab sich selbst zum Arzt.

An der Unfallstelle war ein Großaufgebot von Rettungskräften und Feuerwehren eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungshubschraubern, drei Notärzten und sieben Rettungswägen im Einsatz und brachte insgesamt acht Verletzte in Krankenhäuser nach Schweinfurt, Würzburg und Kitzingen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wiesentheid, Geiselwind und Gräfenneuses waren mit insgesamt 37 Einsatzkräften vor Ort und kümmerten sich um die technische Hilfeleistung, die erforderlichen Verkehrsmaßnahmen und die Fahrbahnreinigung. Die Staatsstraße war für die Dauer der Bergungsarbeiten bis 19.45 Uhr komplett gesperrt. pol