Hildegard und Erwin Gaßner aus Schwarzach sind seit 60 Jahren verheiratet. Im Kreise ihrer Familie feierten sie in dieser Woche das Fest der Diamantenen Hochzeit. Es gratulierten ihre Töchter Ulrike und Jutta mit den Enkelkindern Theresa und Jannis sowie Schwarzachs Bürgermeister Volker Schmitt.

Kennengelernt hat sich das Jubelpaar 1956 beim Volkacher Weinfest. An einem Stand traf Erwin Gaßner seine spätere Frau, die für das Rote Kreuz Glückslose verkaufte. "Es war Liebe auf den ersten Blick", blickt der rüstige Rentner zurück. Ein Jahr später wurde die Verlobung gefeiert. Am 5. August 1961 heirateten die Gaßners in Rimbach.

Hildegard Gaßner kam am 7. Januar 1940 als Tochter das Zimmerers Emil Burger und dessen Frau Babette in Rimbach zur Welt. Zusammen mit ihrer Schwester besuchte sie die Hauptschule. Anschließend engagierte sie sich ehrenamtlich beim BRK und erlernte den Beruf der Schneiderin. Nach der Ausbildung arbeitete sie bis 1964 in einer Hosenfabrik in Würzburg. Von 1980 an machte sie ihren Beruf zum Hobby und gründete eine kleine Heimwerkstatt als Schneiderin. Auch heute noch weiß ihre Familie ihr Können an der Nähmaschine zu schätzen. Sie löst gerne Kreuzworträtsel.

Die Lieblingsbeschäftigungen ihres Ehemanns sind Gartenarbeit und Ahnenforschung. Am 26. Mai 1937 in Hörblach geboren war er das jüngste von vier Kindern der Landwirtseheleute Lorenz und Margarete Gaßner. Nach Abschluss der Handelsschule absolvierte er eine Lehre zum Buchhalter und Verkäufer bei Schreibwaren Högner in Kitzingen. Dort war er bis 1982 beschäftigt. Als Buchhalter arbeitete er bis zum Eintritt in den Ruhestand im Staatsgut in Schwarzenau. Erwin Gaßner ist in mehreren Schwarzacher Vereinen langjähriges treues Mitglied: SV Stadtschwarzach, SV DJK Schwarzenau, Siedlerverein, Kindergartenverein St. Josef und BRK.