Robert und Rosa Scharting, geborene Körber, aus Mainsondheim feierten am Mittwoch das Fest der „Eisernen Hochzeit“. Glückwünsche konnte das Jubelpaar von den Kindern Manfred, Hubert und Hans Georg, deren Ehepartnern, vier Enkeln und zwei Urenkeln entgegennehmen.

Im Namen der Stadt Dettelbach gratulierte dritter Bürgermeister Helmut Kapp (Bildmitte). Er überbrachte auch Glückwünsche von Bürgermeisterin Christine Konrad, Landrätin Tamara Bischof sowie des Ministerpräsidenten Horst Seehofer.

Noch bestens in Erinnerung ist Robert und Rosa Scharting der Kirchweihtanz im Jahre 1948 in Fröhstockheim, wo sich die beiden kennen lernten. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, schwärmt Robert Scharting. In den 65 Ehejahren ging man gemeinsam durch Dick und Dünn und meisterte so auch die weniger guten Zeiten. Heute sind sie froh darüber, dass „wir uns noch selbst versorgen können“, berichtet Rosa Scharting.

Die Wiege von Robert Scharting stand in Rödelsee, wo er am 18. Dezember 1927 als Sohn von Johann und Maria Scharting das Licht der Welt erblickte. Nach dem Schulbesuch erlernte er den Beruf des Bäckers, seinen Lebensunterhalt verdiente Scharting später bis zu seiner Pensionierung in einem Kitzinger Gußwerk.

Verdienste erwarb sich der Jubilar beim SC Mainsondheim, wo er 30 Jahre lang im Wirtschafts- und Thekenbereich „Mädchen für alles“ war. In seiner Heimatgemeinde Rödelsee spielte Scharting Handball und zählte zu den Gründungsmitgliedern des SPD-Ortsvereins. Mitglied ist er auch beim VdK- Ortsverband Albertshofen. Große Unterstützung fand Robert Scharting stets bei Ehefrau Rosa, die am 19. August 1928 in Mainsondheim geboren wurde. Die Tochter von Arnold und Adelheid Körber unterstützte ihre Eltern nach dem Schulbesuch im heimischen Landwirtschafts- und Gärtnereibetrieb. „Es gab sehr viel Arbeit und daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert“, blickt die Jubilarin zurück. Stolz ist das Jubelpaar, dass nach der Eheschließung zunächst in Rödelsee zu Hause war, auf das 1966 errichtete Eigenheim in Mainsondheim. Auch im hohen Alter ist das Jubelpaar noch aktiv. Für Kurzweil sorgen neben der Hausarbeit die Tätigkeiten im Garten sowie im kleinen Weinberg nahe des Wohnhauses. Auch die Besuche der Enkel und Urenkel bringen Abwechslung in den Alltag des rüstigen Jubelpaares. Text/Foto: Walter Braun