Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 3 bei Geiselwind sind am Dienstagmorgen zwei Personen verletzt worden. Die Autobahn ist in Fahrtrichtung Würzburg komplett gesperrt. Zur Klärung des Unfallhergangs ist laut Polizeibericht ein Sachverständiger vor Ort.

Ein Reifenplatzer bei einem Lkw war nach bisherigen Erkenntnissen der Auslöser des Unfalls, der sich gegen 4.15 Uhr auf der rechten Fahrspur in Richtung Würzburg ereignete. Daraufhin geriet ein mit sechs Personen besetzter Kleintransporter nach rechts in die Außenleitplanke. Das Fahrzeug kam auf dem Standstreifen quer zur Fahrbahn zum Stehen und das Heck ragte bis in die rechte Fahrspur hinein.

Ein nachfolgender Sprinter krachte daraufhin laut Polizeibericht frontal in die Seite des Kleintransporters und schob ihn noch einige Meter vor sich her. Letztendlich kippte das gerammte Fahrzeug um und blieb auf der Seite liegen.

Ein Insasse in dem Kleintransporter wurde dabei schwer verletzt. Er kam mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Ein weiterer Mitfahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Die beiden beteiligten Transporter haben nach dem Verkehrsunfall nur noch Schrottwert. Die Gesamtschadenshöhe wird von der Polizei auf etwa 15 000 Euro geschätzt.

Die Unfallaufnahme erfolgt durch die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Neben den Beamten und dem Rettungsdienst befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Schwarzach und Wiesentheid im Einsatz. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg ein Sachverständiger eingeschaltet.

Die Autobahn war am Morgen auf Höhe der Anschlussstelle Geiselwind für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten in Richtung Würzburg komplett gesperrt. Folge war ein kilometerlanger Stau. Die Autobahnmeisterei hat eine Ableitung eingerichtet.