Ab dem Schuljahr 2020/2021 sollen alle Schülerinnen und Schüler einmal in der Grundschule und einmal in der Sekundarstufe an einer Projektwoche „Schule fürs Leben“ teilnehmen. Gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern im Landkreis soll der Unterricht auf den Höfen oder im Klassenzimmer gestaltet werden. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Bayerischen Bauernverbandes hervor.

„Wir freuen uns sehr darauf, den Kindern und Jugendlichen Fragen rund um ihre Ernährung zu beantworten. Denn Alltagskompetenzen zu vermitteln ist uns Landfrauen schon lange ein wichtiges Anliegen. Deshalb sind wir gerne bereit, uns bei den Projektwochen 'Schule fürs Leben' mit unserem Wissen und unserer praktischen Erfahrung einzubringen. Wir können mit interessanten und spannenden Themen den Unterricht bereichern, die einen Bezug zum alltäglichen Leben haben. Entweder kommen die Klassen auf unsere Höfe oder wir zu ihnen in den Unterricht“, sagt Kreisbäuerin Anette vom Berg-Erbar.

Bei den Projektwochen geht es um ganz praktische Alltagsfragen: Wo kommen unsere Lebensmittel her? Wie kann ich damit gesund und lecker kochen? Welche Bedeutung hat der Boden fürs Pflanzenwachstum oder die Wälder für den Klimaschutz? Wo kommt grüne Energie her? Was leistet die bayerische Land- und Forstwirtschaft für unsere heimische Kulturlandschaft und unsere Gesellschaft? Auf all diese Fragen geben Bäuerinnen und Bauern gerne eine Antwort, so die Mitteilung.

„Auch bei uns im Kreisverband sind die Bäuerinnen und Bauern startklar. Um den Lehrkräften, die durch die Corona-Pandemie sehr herausgefordert sind, die Umsetzung so einfach wie möglich zu machen, haben wir auch einige Projektwochen ausgearbeitet, zum Beispiel zu den Themen „Essen – Wo es herkommt und was wir damit machen“, „Klimaschutz geht alle an!“, „Biodiversität vom Acker bis zum Teller“ oder „Grüne Energie – Von der Kraft der Natur“. Interessierte Schulen aus dem Landkreis können sich jederzeit melden.

Nähere Informationen gibt es an der BBV-Geschäftsstelle in Kitzingen.