Drei kräftige Tritte in die Pedale und der Gegner ist geschlagen. „Das war ein eindeutiger Sieg“, ruft Christoph Baare von der Ortsgruppe Kitzingen des Bund Naturschutz. Oberbürgermeister Siegfried Müller blickt ungläubig auf das orangene Planschbecken hinter seinem Rücken und strahlt. Denn die Wasserfontäne, die er rein mit seiner Muskelkraft erzeugt hat, ist um einiges höher als die andere. „Unser Experiment zeigt den Vergleich zwischen einem Fahrradgenerator und einer Photovoltaikanlage“, erklärt Baare. Über den wird die erstrampelte Energie in eine Pumpe weitergeleitet. Diese bringt dann das Wasser zum sprudeln. Die zweite Fontäne wird über eine Batterie gesteuert, die durch Sonnenenergie aufgeladen wurde. „Das Projekt war schon kompliziert“, gesteht der 16-jährige Schüler Marcel Schöpf. Gemeinsam mit der Ortsgruppe Kitzingen des Bund Naturschutz hat er mit Mitschülern des Armin-Knab-Gymnasiums die Versuchsanlage gebaut. Auf dem Marktplatz sammelten die Schüler nun erfolgreich Spenden. 212 der aufgewandten 500 Euro konnten die Jugendlichen bei ihrer Aktion einnehmen, 100 Euro spendete der radelnde Oberbürgermeister Müller.