Für viele Autofahrer in Rüdenhausen dient der Schleifweg als „Schleichweg.“ Die etwa 300 Meter lange Strecke am Ortsrand ist zwar für Autos gesperrt und nur für landwirtschaftliche Fahrzeuge zugelassen. Sie wird jedoch nach wie vor gerne zur Abkürzung genommen, um von einer Wohnsiedlung in Richtung Wiesenbronn aus schneller auf die B 286 zu kommen. Das ist allerdings nicht erlaubt.

Um den illegalen Verehr einzudämmen, stellte Bürgermeister Gerhard Ackermann in der Ratssitzung den Antrag, eine Warnbake an einer Seite aufzustellen und den Weg zu sperren. Der Bürgermeister führte in der Sitzung an, dass der Zustand der Straße durch den ständigen Verkehr immer schlechter werde und etliche Schäden aufweise. Landwirte, die dort Flächen bearbeiten müssen,  könnten auch anderweitig an die Grundstücke fahren, so Ackermann.

Im Rat wurde daraufhin diskutiert. Eine Sperrung sahen nicht alle als notwendig an. Die Abstimmung ergab ein Patt, so dass der Antrag auf eine Sperrung damit abgelehnt ist. Bürgermeister Ackermann sprach in der Sitzung ein weiteres Problem an. So fahren immer noch viele Lkw trotz der bestehenden Verkehrsschilder durch den Ort, anstatt die Umfahrung zu nutzen. Nun will die Gemeinde überprüfen, ob sie im Rahmen der kommunalen Verkehrsüberwachung den ruhenden und fließenden Verkehr überwachen lässt. Dann wären bei Verstößen Bußgelder fällig.

In der Sitzung genehmigte der Gemeinderat einen Zuschuss zur Sanierung eines Gebäudes in der Jahnstraße. Der Besitzer des ehemaligen Gasthauses „Bastel“ hatte einen Antrag gestellt, weil er das denkmalgeschützte Anwesen herrichtet. Dabei wird unter andere die Sandstein-Fassade erneuert,  das Hoftor mit Reliefs wird wieder hergestellt. Die Räte freuten sich über das Vorhaben und votierten für eine Förderung in Höhe von 3500 Euro.