„Auf unseren Wegen wird geschürt und die Bankette werden zusammengefahren“, ärgert sich Bürgermeister Roland Hoh. Für Gemeinderat Harald Vierrether sind allerdings die Wege von Kaltensondheim nach Sulzfeld und Repperndorf Gemeindeverbindungsstraßen. Sein Antrag, diese wieder zu öffnen, wurde mit knapper Mehrheit abgelehnt. Die Mehrheit des Gemeinderates lehnte auch den Antrag von Guido Böhm ab, aller Schilder wieder zu entfernen.

So bleibt im Ortsteil Biebelried die Beschilderung im ungewidmeten Wegebereich erhalten. In Westheim und Kaltensondheim kommt das Zusatzschild „Anlieger frei“.

Lange hatten die Räte über andere Möglichkeiten diskutiert – wie eine Beschränkung beim zulässigen Achsgewicht, Lkw-Verbot oder „Landwirtschaftlicher Verkehr frei“.

Flotte Schlepper

Um den Verkehr ging es auch bei der in der Bürgerversammlung gewünschten Tempo 30-Zone im Bereich Sulzfelder Weg in Kaltensondheim. Bürgermeister Hoh betonte, dass man bei manchen Schleppern ob deren Größe manchmal den Eindruck habe, sie würden zu schnell fahren. Tatsächlich würden sie die vorgeschriebene Geschwindigkeit einhalten. Dies könne er bestätigen, weil er kürzlich erst hinter einem Schlepper hergefahren sei.

Im Gemeinderat verständigte man sich dann darauf, im Sulzfelder Weg das Geschwindigkeitsmessgerät aufzustellen. Nach Vorliegen der Messergebnisse will sich der Rat erneut mit dem Thema beschäftigen.

Tempo 30 soll aber an der Straße vor dem Kindergarten in Westheim eingerichtet werden, allerdings tageszeitlich begrenzt und auf die Öffnungszeiten des Kindergartens abgestimmt. Da dies eine Kreisstraße ist, soll ein Antrag an den Landkreis gestellt werden.