Im nächsten Jahr will die Firma Heidelberger Sand und Kies mit dem Abbau auf „Feld sechs“ in Dettelbach beginnen. In diesem Zusammenhang fand kürzlich ein Treffen am Wohnmobilstellplatz zur Information aller interessierten Bürgerinnen und Bürger statt. Neben Bürgermeister Matthias Bielek standen die Verantwortlichen der Heidelberger Sand und Kies, Dirk Berger und Jürgen Popp sowie Andreas Ogroske vom zuständigen Planungsbüro HGN und Mitarbeiter des Landratsamts Kitzingen, Christine Feller und Johannes Basel, für Fragen zur Verfügung, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Dettelbach.

Der Stand der Dinge: Der Transport des Aushubmaterials vom neuen Abbaufeld zum Kieswerk wird über die Staatsstraße Staatsstraße 2450 erfolgen. Hierzu wird aktuell eine Linksabbiegespur errichtet, deren Kosten hauptsächlich die Firma Heidelberger trägt. Der Abtransport erfolgt so künftig immer über die Staatsstraße und – nicht wie ursprünglich geplant und 2018 auch genehmigt – parallel zu dieser.

Abbau soll bis zu sieben Jahre dauern

Da die Rohstoffe am aktuellen Abbaufeld vier langsam zur Neige gehen, sei es notwendig, im nächsten Jahr die Rohstoffgewinnung in Feld sechs aufzunehmen. Dort soll dann für etwa fünf bis sieben Jahre abgebaut werden. Es handelt sich hierbei um das letzte Abbaufeld, das durch die Firma Heidelberger auf dem Gebiet der Stadt Dettelbach genutzt werden kann.

Parallel zu den Förderarbeiten findet direkt auch wieder die Verfüllung des Gebietes statt. Laut Informationen von Jürgen Popp wird für das künftige Abbaufeld auch die Technologie geändert. Es wird ein Eimerkellenbagger zum Einsatz kommen, der weniger Lärm verursache als bisher genutzte Maschinen. Die Ergebnisse im Lärmschutzgutachten zeigten, dass während des Betriebes an den nächsten Immissionsorten im Wohngebiet und Mischgebiet Beurteilungspegel von höchstens 52 dB(A) auftreten, am Immissionspunkt im Bereich der Wohnmobilstellplätze können Pegel bis zu 56 dB(A) erwartet werden, so die Informationen der Stadt. Die angestrebten Immissionsrichtwertanteile würden somit an allen Immisionsorten in allen Abbauphasen eingehalten.

Bürger erhalten Einsicht

Die zu erwartenden Lärmemissionen werden nach Auskunft des Planungsbüros unter den Werten liegen, die im Genehmigungsbescheid als maximale Lärmemission festgesetzt wurden. Da es zum geplanten Abbauvorhaben einen weiteren Änderungsantrag geben wird, werden die Einwohner im Genehmigungsprozess Einsicht erhalten und die Möglichkeiten für Anregungen und Einwände haben, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.