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Wiesentheid

Salatzucht Wiesentheid: Diskussion war hart, aber fair

Die Diskussionsrunde der CSU mit Bürgerfragen lockte 120 Bürger ins Pfarrheim. Trotz unterschiedlicher Meinung entwickelte sich eine an der Sache orientierte Aussprache.
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Einiges an Fragen und Meinungen hatten die Bürger bei der Diskussionsrunde zum Thema Salatzucht in Wiesentheid, die Claus Schreiner (Bildmitte) moderierte. Foto: Andreas Stöckinger
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Die Fragerunde zur geplanten Ansiedlung einer Salatzucht in Wiesentheid, zu der der CSU-Ortsverband eingeladen hatte, stieß auf großes Interesse bei den Bürgern. Rund 120 Wiesentheider, aber auch Bürger aus umliegenden Gemeinden, sorgten am Dienstagabend für ein volles Haus bei der mit "Hart, aber fair – Bürger fragen, Gemeinderäte antworten" betitelten Veranstaltung. Mehrmals wurde von Gemeindevertretern wie vom Publikum bekräftigt: Das Großprojekt mit den Gewächshäusern will eigentlich keiner.

Eingangs des Abends stellte CSU-Gemeinderatsmitglied und Ex-MdL Otto Hünnerkopf den Anlass heraus. Er und seine Kollegen seien es leid, ständig über soziale Medien "Ping Pong" zu spielen. Man bevorzuge die direkte Aussprache. Hünnerkopf erinnerte daran, dass es Ziel der Gemeindevertreter sei, Entscheidungen zu treffen, die Wiesentheid voranbringen. Dazu seien ein wertschätzender Umgang sowie Respekt voreinander wichtig, so Hünnerkopf. Das habe nicht nur er bislang vermisst.

Als Moderator hatte die CSU mit Claus Schreiner aus Kürnach einen erfahrenen, neutralen Medienmanager gewählt. Er hatte bereits eine Veranstaltung im Vorfeld der letzten Bürgermeister-Wahlen in Wiesentheid moderiert. Zunächst wurde die Chronologie präsentiert. Bereits im März 2017 lehnte der Rat eine Anfrage des niederländischen Investors einstimmig ab. Es kehrte Ruhe ein, bis Anfang dieses Jahres ein Bauantrag vorlag für eine 17 Hektar große Fläche östlich Wiesentheids, die dem Haus Schönborn gehört.