Die Mitglieder des Kreisverbandes Kitzingen der CSU-Senioren-Union haben, wie üblich nach zwei Jahren, ihre Führungsriege gewählt. Dabei setzten die 30 stimmberechtigten Anwesenden auf Kontinuität, einzig das Amt des Schriftführers wurde neu vergeben.

Ruth Bauer (Kitzingen) bleibt Kreisvorsitzende. Ihre Stellvertreter bleiben Gerhard Fehlbaum (Wiesentheid), Ursula Reiche (Prichsenstadt) und Otto Spangler (Rüdenhausen). Eugen Gerhard (Kitzingen) verwaltet weiterhin die Kasse. Zur Wahl der beiden Schriftführer ist Maria Ganzinger, Volkach, nicht mehr angetreten. Ihren Platz als Schriftführer nimmt nun Heinz Herrenschmidt (Kitzingen) ein. Seine Stellvertreterin ist weiterhin Inge Kranl (Obernbreit).

Als Beisitzer fungieren Maria Ganzinger (Volkach), Elfriede Dill (Albertshofen), Christa Schneider (Rüdenhausen), Renate Klein (Rödelsee), Oskar Stapf (Marktbreit), Peter Fries (Prichsenstadt) und Maria Scheffler (Kleinlangheim). Die Kasse prüfen Johann Michel (Rüdenhausen) und Alfred Dietl (Kitzingen).

Eine weitere Personalentscheidung: Gerhard Fehlbaum und Ursula Reiche vertreten den Kreisverband Kitzingen in der Landesversammlung. Heinz Herrenschmidt und Otto Spangler sind Ersatzdelegierte.

Vor der Wahl ließ Heinz Herrenschmidt in einer Fotopräsentation die Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren. Die Vorsitzende Ruth Bauer gab Informationen zum gut gefüllten Jahresprogramm 2015. Heinz Neubert (Albertshofen) war zur Wahl als Beisitzer nicht mehr angetreten und wurde von Ruth Bauer verabschiedet. Im Namen des Kreisvorstandes gratulierte Gerhard Fehlbaum der Vorsitzenden Ruth Bauer zur Wiederwahl, dankte ihr für die geleistete Arbeit und bezeichnete sie unter dem Beifall der Anwesenden als die Seele der Vorstandschaft.

Zum Schluss informierte CSU-Kreisgeschäftsführerin Gerlinde Martin über die Asylproblematik im Landkreis. Sie berichtete auch über ihre Erfahrungen mit Asylsuchenden in ihrem Wohnort Obervolkach, die dreimal Deutschunterricht in der Woche haben. Im letzten Jahr seien 350 Personen im Landkreis zu betreuen gewesen. Die Mitarbeiter im Landratsamt geben sich große Mühe, betonte Martin. Sie wies auf den Unterschied zwischen Flüchtlingen, die hier zu Verwandten ziehen wollen und Asylsuchenden hin.