Am Montag endeten die Aktionswochen 60+. Vier Wochen lang hat das Landratsamt in Zusammenarbeit mit Vereinen, Seniorenclubs, Kirchen, dem VdK  und weiteren Partnern ein coronabedingt abgespecktes Programm für die Altersgruppe 60+ angeboten.

Immerhin konnten circa 60 Veranstaltungen trotz Corona verzeichnet werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts Kitzingen. Normalerweise sind es 100 bis 150 Veranstaltungen die im gesamten Landkreis Kitzingen stattfinden.

„Es freut mich, dass mit vereinten Kräften etliche erfolgreiche Veranstaltungen durchgeführt werden konnten, andererseits ist es natürlich schade, dass viele geplante Aktivitäten aufgrund der Corona-Situation von vorneherein abgesagt werden mussten“, äußert sich der Leiter der Seniorenfachstelle Herbert Köhl nach Abschluss der Aktionswochen 60+. Sein Dank gilt deshalb allen Partnern, die die Aktionswochen 60+ trotz Corona ermöglicht haben.

Die Ankündigung der Veranstaltungen war heuer schwierig, da aufgrund der unsicheren Entwicklung kein gedrucktes Programmheft herausgegeben werden konnte.

Das Ersatzprogramm des Landratsamtes, das Köhl mit seiner Kollegin Manuela Link organisiert hat, wurde gut angenommen. Die Outdoor-Aktivitäten, wie die Stadtführung in Kitzingen, die Traumrundenwanderung Iphofen und eine Steigerwald-Radtour konnten alle stattfinden und waren gut besucht. Für die kurzfristig ins Programm integrierte Automatenschulung am DB-Automat wurden angesichts des großen Zuspruchs sogar zwei Zusatztermine angesetzt. „Ich habe festgestellt, dass die Bürger sehr dankbar für jede Unternehmung waren, die angeboten wurde“, so Köhl.

Auch bei der Radtour war die Stimmung trotz kühler Witterung prima. Ein Teil der Teilnehmer will nun sogar über eine WhatsApp-Gruppe weitere gemeinsame Radtouren organisieren.

„Es freut uns natürlich, wenn wir es als Initiator schaffen, dass sich solch eine Dynamik entwickelt. Bewegung in Verbindung mit sozialen Kontakten ist ohnehin eine perfekte Kombination für unsere Zielgruppe 60+, derzeit erst recht, wenn dies im Freien stattfinden kann“ findet Köhl.

Das abschließende Fazit vom Leiter der Seniorenfachstelle fällt somit unter Berücksichtigung der Umstände durchaus positiv aus. „Heuer mussten alle Partner und Akteure viel improvisieren, und alle hoffen natürlich, dass im nächsten Jahr die Aktionswochen 60+ wieder so gut wie möglich im gewohnten Rahmen stattfinden können“.