Die Mitglieder der Genossenschaft und des Fördervereins Roxy Kitzingen trafen sich im Roxy-Kino, um gemeinsam auf eine baldige Wiedereröffnung des Kultkinos im Jahr 2019 anzustoßen.

Als besonders erfreulich wurde die Entscheidung des Stadtrats begrüßt, die notwendigen brandschutzrechtlichen und baulichen Maßnahmen mit einem Zuschuss zu unterstützen. Dementsprechend ist mit der Inbetriebnahme des Kinoprogramms spätestens Ende Februar 2019 zu rechnen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Michael Schmitt, der Vorsitzende der Genossenschaft, stellte die vom Architekturbüro Jürgen Hertel zusammengestellten Maßnahmen vor, mit deren Umsetzung noch im Laufe der Woche begonnen wird.

Typische Kultfilme

Einen Überblick über das Programm präsentierte Programmgestalterin Christine Jenike. Unter dem Motto der Eröffnungswochen „Heimat – was ist das?“, reicht ein breit gestreutes Filmspektrum von einem typischen Heimatfilm der 1950er-Jahre bis zu dem aktuellsten Beispiel eines Heimatfilms aus dem Jahr 2018, der eigentlich keiner mehr ist. Auch Franken und Bayern werden vertreten sein: mit zwei typischen Kultfilmen und ihren Regisseuren. Der zweite Teil des Themenblocks steht unter dem Motto: „Heimat Europa?“ Mit der Fragestellung „Vielfalt in Europa – kann Europa Heimat sein?“ werden Filme aus verschiedenen Jahrzehnten (1960 bis 2017) und verschiedenen Ländern (Griechenland, Italien und Frankreich) im roten und im blauen Saal gezeigt.

Ergänzt wird diese Hauptschiene der filmischen Auswahl jeweils durch spezielle Kinder- und Dokumentarfilme an einigen Nachmittagen und am Sonntagvormittag sowie durch themenbezogene Kooperationsprojekte, beispielsweise mit dem Faschingsmuseum, mit Vertretern aus dem Bereich der Kommunal-, Landes- und Europa-Politik und verschiedenen Gastronomiebetrieben.

Besonderheiten

Generell wird sich das Roxy von anderen Programmkinos durch zwei Besonderheiten unterscheiden: Das Grundkonzept ist die thematische Einbindung der unterschiedlichen Filme, und die Reihe neuerer Filme wird immer ergänzt durch Filme aus der nostalgischen Reihe: Erinnerungen an eine vergangene Zeit. „Musik verbindet“, „Starke Frauen braucht das Land?“, „und ist ein weites Feld“ sind nur einige weitere Beispiele thematischer Gestaltung der Filme im Roxy. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde dann die Ersatzwahl für einige zurückgetretene Aufsichtsratsmitglieder vorgenommen.

In einer öffentlichen Wahl wurden alle angetretenen Ersatz-Kandidaten nach einer kurzen Vorstellung einstimmig im Block gewählt: Carola Köhne, Gisela Kramer-Grünwald, Brigitte Endres-Paul, Bernhard Michels und Gerhard Klein.

Die neuen Ersatzmitglieder wählten dann zusammen mit dem Aufsichtsratsmitglied Hans Lang Bernhard Michels als Vorsitzenden und als Stellvertreterin Carola Köhne.