Schon längere Zeit im Raum steht das Thema „Radweg zwischen Wiesenbronn und Rüdenhausen“. Bürgermeisterin Doris Paul berichtete von einem Treffen mit dem Rüdenhäuser Bürgermeister Gerhard Ackermann und Vertretern des Bauamtes und des Amtes für ländliche Entwicklung. Dabei habe sich herausgestellt, dass der Freistaat Bayern den Radweg zum Preis von rund 750 000 Euro bauen würde, „wenn die Trasse auf der Südseite der Staatsstraße entlang der neuen Trasse bis zum Kreisel geführt wird“. Was der Mehrheit im Wiesenbronner Rat am Dienstagabend überhaupt nicht gefiel. „Wer mit dem Rad nach Rüdenhausen oder Wiesentheid fährt, nutzt die alte Strecke nach Rüdenhausen“, meinte Jochen Freithaler, der mit dieser Aussage nicht allein stand. Juliane Ackermann hielt den Radweg entlang der neuen Strecke für Geldverschwendung; sie plädierte für den Radweg auf der nördlichen Seite der Staatsstraße vom Wiesenbronner Dorfende aus. Reinhard Hüßner konnte sich einen Radwegbau durch die Gemeinde zusammen mit der Nachbargemeinde Rüdenhausen und Fördermitteln des Landkreises vorstellen. Man kam schließlich gegen eine Stimme überein, eine Anfrage wegen des Radwegs auf der nördlichen Seite an das Bauamt zu richten und dabei auf die Gefahrenstelle bei der Überquerung zur alten Straße hinzuweisen.