Die Mittelschule Volkach nahm laut ihrer Pressemitteilung mit den Schüler der achten Klassen am Drogenpräventionsprojekt "Flashback" teil. Es fand unter der Leitung von Sozialpädagogin Anna-Lena Spirk vom Landratsamt mit Polizei und Gesundheitsamt statt.

Anfangs fragte Jugendsozialarbeiterin Doris Friederich das Wissen der Schüler anonym ab. Das Drogenpräventionsprojekt bestand aus einem Parcours mit vier Stationen, die über gesundheitliche Risiken und rechtliche Grundlagen beim Cannabiskonsum, die Gefahr einer Suchtentwicklung, Konsummuster sowie über Hilfe und Beratung informierten.

Die Schüler erfuhren von Katharina Frosch von der Polizeiinspektion Kitzingen, welche gesundheitlichen und strafrechtlichen Konsequenzen der Konsum von Cannabis und von sogenannten Legal Highs haben kann. Sie verdeutlichte ihnen mit neuen wissenschaftlichen Studien, dass der regelmäßige Konsum von Cannabis keinesfalls ungefährlich sei. Die Beeinträchtigungen beim Lernen und Erinnern sowie beim Denkvermögen könnten schließlich massiv sein.

Strafrechtliche Konsequenzen seien die Folge von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Neue-Psychoaktive-Stoffe-Gesetz. Zudem erfuhren die Schüler, dass Drogenkonsum negative Auswirkungen auf soziale Kontakte haben könne.