Nur eine knappe halbe Stunde dauerte die öffentliche Sitzung des Segnitzer Gemeinderates am Montag, zu besprechen gab es nicht viel: Das Ergebnis der örtlichen Rechnungsprüfung lag vor. Die Prüfer hatten lediglich zwei kleinere Anmerkungen vorgebracht, die beide eingearbeitet wurden. Damit konnten die Räte das Ergebnis ohne Einwände zur Kenntnis nehmen.

Auch die Feststellung und Entlastung der Jahresrechnung 2016 erfolgte einstimmig. Die Segnitzer schließen das Jahr 2016 mit einem Überschuss von mehr als 400 000 Euro ab. Eine erfreuliche Summe, Bürgermeisterin Marlene Bauer gab aber auch zu bedenken, dass nach dem Sparen nun die großen Rechnungen erst noch kommen. Nicht ganz so groß aber doch höher als erwartet fiel die für das neue Mulchgerät aus, das zum kürzlich erworbenen Traktor gekauft worden war: Statt der geschätzten 2500 Euro kam das Gerät auf rund 4100 Euro. Die Räte genehmigten den Kauf dennoch nachträglich.

Segnitz kann demnächst vermutlich ein Fußpflegestudio sein eigen nennen: Für den entsprechenden Umbau eines Lagerraumes lag ein Bauantrag für die Nutzungsänderung vor. Allerdings liegt das Anwesen in der Mainstraße und damit im Hochwassergebiet. Darauf wies die Bürgermeisterin ausdrücklich hin, eine weitere Prüfung der Pläne durch das Landratsamt ist deshalb notwendig. Von den Räten gab es dagegen keine Einwände.

Auf dem Gelände des geplanten Dorfgemeinschaftshauses wurde ein Bodengutachten durchgeführt, das keine Hinweise auf Schadstoffe oder ähnliches brachte. Dem geplanten Umbau steht also fast nichts mehr im Wege. In diesem Zusammenhang rief die Bürgermeisterin dazu auf, am kommenden Samstag beim Ausräumen des bestehenden Gebäudes zu helfen, sodass im Anschluss der Abriss erfolgen kann. Marlene Bauer bedankte sich auch bei denen, die am vergangenen Samstag bei einer Säuberungsaktion auf dem Friedhof geholfen hatten. Zusammen mit der Kirchengemeinde war der Friedhof auf Vordermann gebracht worden. Außerdem wies sie noch auf den letzten Termin im Rahmen der 875 Jahre Segnitz hin: Am Samstag, 18. November, findet um 14 Uhr ein „Flurgang anno dazumal statt“. Damit ist dann das Jubiläumsjahr abgeschlossen.