Am Freitag gegen 13.30 Uhr war eine Autokolonne auf der Staatsstraße von Kitzingen kommend in Fahrtrichtung Großlangheim unterwegs. Vorneweg fuhr ein noch unbekannter Fahrzeugführer mit seinem Gefährt. Dieser soll, so die fünf Hinterherfahrenden, stark gebremst haben, weshalb nun eine Kettenreaktion einsetzte und die restlichen vier Fahrzeugführer ebenfalls stark bremsen mussten.

Der zuletzt Fahrende in der Kolonne schaffte es aber nicht mehr, rechtzeitig zu bremsen und fuhr auf den Vordermann auf, der dann wiederum auf dem davor Fahrenden geschoben wurde. Auch dieser wurde dann wieder auf seinem Vordermann geschoben, weshalb erheblicher Schaden, etwa 16 000 Euro, entstand. Ferner wurden zwei Fahrzeugführer leicht verletzt. Laut Angaben eines Unfallbeteiligten soll der noch unbekannte Fahrer eine Art „Grill- oder

Hähnchenwagen“ geführt haben. Außerdem wird vermutet, dass ein noch unbekannter Kleinkraftradfahrer den Unfall beobachtet haben könnte. Dieser Rollerfahrer habe sogar noch bis zum Eintreffen der Feuerwehr den Verkehr geregelt, wurde dann aber weiter geschickt. Es wird gebeten, dass sich der Rollerfahrer zur Klärung des genauen Unfallablaufes bei der Polizei in Kitzingen meldet. Ferner müsste ein silberfarbener Wagen der Kolonne entgegen gekommen sein. Auch dieser Fahrer sollte sich bei der Polizei melden.

Hund rennt vor Auto

Ein Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person ereignete sich am Freitag gegen 9.30 Uhr in Kitzingen auf der Staatsstraße 2271. Einem 64-jährigen Hundehalter war der Hund ausgerissen. Das Tier lief vom Lerchenbühl über die Staatsstraße. Dort fuhr gerade ein 58-jähriger Opel-Fahrer, welcher zwar noch stark abbremsen, einen Zusammenstoß mit dem Hund jedoch nicht mehr verhindern konnte. Dadurch verletzte sich der Opelfahrer leicht am Knie. Am Wagen entstand ein Schaden von 500 Euro. Der Hund überlebte den Unfall, wurde hierbei jedoch auch verletzt.

Fahrt unter Drogeneinfluss

Am Freitag gegen 22.25 Uhr kontrollierte die Polizei in Kitzingen in der Kaiserstraße einen Mercedes. Hierbei stellten die Beamten Alkoholgeruch beim 20-jährigen Fahrzeugführer fest. Ein Alkoholtest ergab zunächst einen Wert von 0,5 Promille. Da für Fahranfänger, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ein absolutes Alkoholverbot beim Führen von Fahrzeugen besteht, wurde der 20-Jährige angezeigt. Ihn erwartet ein Bußgeld von 500 Euro und mindestens ein Monat Fahrverbot. Weiter stellten die Beamten fest, dass der Versicherungsschutz für den Mercedes offensichtlich nicht mehr bestand.

Schwankend auf Fahrrad

Eine weitere Alkoholfahrt fiel der Polizei am Freitag gegen 21 Uhr in Kitzingen, Mainbernheimer Straße, auf. In diesem Fall befuhr ein 44-Jähriger mit seinem Fahrrad schwankend einen öffentlichen Parkplatz. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von knapp unter drei Promille.

Gegen 16.45 Uhr am selben Tage konnte bei einer weiteren Verkehrskontrolle festgestellt werden, dass ein 18-jähriger Mofafahrer sein Gefährt offensichtlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln führte. Auch ihn erwartet eine Geldbuße und ein Monat Fahrverbot.

Hinweise in den fraglichen Fällen an die Polizei Kitzingen, Tel. (0 93 21) 14 10.