Am Donnerstagmorgen kontrollierten Autobahnpolizisten einen Lkw auf der A 3 und stellen dabei massive Verstöße fest. Diese werden für den Fahrer als auch für die Firma richtig teuer.

Gegen 9 Uhr fiel laut Pressebericht der Polizei einem auf Schwerverkehr spezialisierten Trupp der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried ein Lkw auf, der auf der A 3 in Richtung Nürnberg fuhr. Dieser fuhr mit viel zu geringem Abstand, geschätzt 15 Meter, hinter einem anderen Lkw her. Auf Höhe der Gemeinde Geiselwind unterzogen die Beamten den Fahrer des Lkw einer Verkehrskontrolle. Dabei stellten sie eine Anzahl von Verstößen fest, die selbst für die erfahrenen Polizisten nicht alltäglich sind.

Diese reichen von Geschwindigkeitsüberschreitungen, Fahren ohne Fahrerkarte, das Fehlen der Berufskraftfahrerqualifikation, Verkürzung der täglichen Ruhezeiten um über fünf Stunden, bis zum Nichtmitführen einer Lizenz für den gewerblichen Güterverkehr und einer Versicherungsbescheinigung. Die Taten reichen über einen Zeitraum von September letzten Jahres bis heute. Alleine diese Verstöße führten zu einem Bußgeld von circa 800 Euro für den 43-jährigen Fahrer aus dem Raum München.

Richtig teuer jedoch wird es für die Firma des Fahrers. Weil der Fahrer ohne Lizenz für den gewerblichen Güterverkehr und der fehlenden Berufskraftfahrerqualifikation unterwegs war, muss die Firma nun ebenfalls ein Bußgeld von 2175 Euro berappen.