Der Bereich vor dem Casteller Rathaus gilt als Abschluss der Dorferneuerung im Ort und soll ein Platz zum Vorzeigen werden. Rund 400 000 Euro sind als Kosten veranschlagt, davon sollen 65 Prozent als Zuschuss vom Amt fließen.

In der Sitzung des Gemeinderats überlegten die Räte um Bürgermeister Christian Hähnlein nicht nur, wie die schmucke, größtenteils gepflasterte Fläche künftig begrünt werden könnte. Es galt auch, weitere Entscheidungen über die Gestaltung des Umfelds zu treffen. Aus dem Grund waren zur Beratung im Rathaus auch einige Bürger vom Arbeitskreis Dorferneuerung um den örtlichen Vorsitzenden Erhard Renz gekommen.

Bäume sollen gepflanzt werden

Bei der Begehung vor Ort schaute man sich gemeinsam das Ganze an. Bürgermeister Hähnlein gab Erläuterungen, was schon erledigt wurde und was noch aussteht. Bereits aufgebaut ist die neue, stattliche Treppe zum Rathaus, die noch ein Geländer erhalten wird. In der Mitte ihres Sockels soll später eine Tafel mit dem Wappen der Gemeinde, sowie der Jahreszahl des Abschlusses der Erneuerung angebracht werden. Im Pflaster davor hat die Gemeinde eine Hülse einbringen lassen, in die künftig der Maibaum gestellt werden kann.

Im Abschnitt direkt vor der Treppe sollen kleine Beete mit Stauden angelegt werden. Außerdem wird zu der bereits rechts vor dem Gebäude stehenden, stattlichen Linde auch ein Pendant auf der anderen Seite gepflanzt. Weiterhin sind auf beiden Seiten Sitzbänke vorgesehen.

Gegenüber des Rathauses, vor dem Gebäude der Castell-Bank, möchte die Gemeinde ebenso zwei Bäume pflanzen. Welche das sein könnten, und welche Stauden in den Bereich vor der Rathaustreppe am besten wären, dazu gab es einige Vorschläge von den Räten. Schließlich wurde vereinbart, dass sich das Gremium über die Bepflanzung noch einmal den Rat eines Landschaftsgärtners einholen werde.

Spielplatz im Baugebiet Schupfäcker ist fertiggestellt

Beraten wurde auch über die Mauer, die vom Gebäude der Castell-Bank aus oberhalb in Richtung des Schlosses über dem so genannten Schutz verläuft. Die dortige Bruchsteinmauer wurde neu aufgebaut. Die Räte legten fest, dass die Mauer eine zweite Steinreihe bekommen soll, auf der dann ein Geländer errichtet wird.

Der darunter liegende Bereich, der sogenannte Schutz, soll ebenso noch verbessert werden im Zuge der Dorferneuerung. Die Arbeiten dazu sollen neu ausgeschrieben werden, nachdem bisher kein Angebot einging, das der Gemeinde entsprach.

In der Sitzung teilte Bürgermeister Hähnlein außerdem mit, dass der Spielplatz im Baugebiet Schupfäcker fertig gestellt und frei gegeben sei. Die noch fehlende Begrünung werde man erst im Herbst anpflanzen, das sei sinnvoller, so Hähnlein. Er kündigte außerdem an, dass ab Anfang August der Ausbau des Radwegs nach Wiesenbronn entlang der Klinge beginnen werde. Davor gelte es, noch einiges zurück zu schneiden und die Grenzsteine frei zu legen.