Für die Flächen im Norden Rüdenhausens vom Autohof bis zur Feuerbacher Straße, sowie für das Areal um die Firma Fensterbau Lindner im Süden des Orts lässt die Gemeinde derzeit einen Bebauungsplan erstellen. In der Sitzung des Gemeinderats zeigten Bürgermeister Gerhard Ackermann und die Planer des Büros Land+ aus Warthmannsroth die erarbeiteten Vorschläge und stellten sie zur Diskussion.

Hintergrund ist, dass es in Rüdenhausen bislang seit Jahren zwar Gewerbeflächen gibt, jedoch besteht kein gültiger Bebauungsplan. „Wir konnten keine Ansiedelung von Gewerbe zulassen, weil es keinen Bebauungsplan gab“, schilderte Bürgermeister Ackermann die für seine Gemeinde schwierige Situation. Derzeit gebe es ein Unternehmen, dass sich ansiedeln möchte; zudem sei der „planlose“ Zustand alles andere als ideal, deswegen hat sich die Kommune zum nachträglichen Erstellen der Pläne entschlossen. Der umplante Bereich im Norden beginnt am Autohof. Er wurde nun um einige Quadratmeter am Flurstück Ziegelhütte erweitert. Gerade hier wären noch freie Flächen für Firmen, sagte Bürgermeister Ackermann.

In der Sitzung brachten die Gemeinderäte Wünsche zur Änderung der Pläne vor. So solle unter anderem im Bereich des nördlichen Gebiets ein Wendehammer vorgesehen werden, anstatt einer Ausfahrt zur Feuerbacher Straße hin. Außerdem ging es um ein Regenrückhaltebecken, das zugleich für die Entnahme von Löschwasser genutzt werden solle. Die Planer werden die Vorschläge einarbeiten; bis Ende Juni etwa sollen die Pläne fertig sein und den vorgeschriebenen Gang durch die Instanzen nehmen.

In der Ratssitzung teilte Bürgermeister Gerhard Ackermann außerdem zum Thema ehemaliger Autohof mit, dass es dazu eine Sondersitzung des Gemeinderats am 19. März (19.30 Uhr) geben wird. Dann will der Investor erläutern, wie das frühere Lomo-Areal aussehen soll.