Jugendliche Gäste, quasi als „Hintermänner“, hatten die Abtswinder Gemeinderäte in ihrer Sitzung. Grund dafür war, dass die Nachwuchs-Fußballer gerne eine Fläche als Bolzplatz im Bereich des Sportgeländes hätten. Bürgermeister Klaus Lenz und die Gemeinderäte hörten sich die Ausführungen von TSV-Jugendleiter Peter Wendel an, der das Ansinnen der jungen Abtswinder Sportler erläuterte.

Wie Wendel sagte, gebe es vor allem im Frühjahr und im Herbst, wenn die Plätze des TSV eh schon stark belastet seien, Probleme, würden die Nachwuchsfußballer dort außerhalb der Trainingszeiten zum Kicken gehen. Zwar würden die kleinen Tore ab und an verrutscht, doch werde der Rasen an einigen Stellen stark strapaziert. Die Platzwarte des Vereins seien davon eher wenig begeistert. Jugendleiter Wendel schlug vor, die Gemeinde möge eine Fläche im Anschluss an das Ausweichspielfeld herrichten.

Bürgermeister Lenz und die Räte zeigten sich aufgeschlossen. „Das wird unterstützt, kein Problem“, sagte Lenz zu dem Antrag. Erst für das kommende Jahr werde die Fläche hergerichtet, heuer sei es zu spät, um den Bereich dort einzuebnen, anzusäen und gleich darauf zu spielen. Er schlug als Übergangslösung eine andere Fläche vor, etwa unterhalb des Korbballfeldes. Diese werde in wenigen Tagen gemulcht und könnte dann zum Bolzen hergerichtet werden. Die jugendlichen Versammlungsgäste zeigten sich einverstanden mit der Lösung.

Aufgeschlossen zeigte sich der Gemeinderat auch beim Antrag der Rot-Kreuz-Bereitschaft in Wiesentheid. Nachdem das bisherige Fahrzeug zum Krankentransport ersetzt werden musste und außerdem der Anhänger, Baujahr 1958, nicht mehr verwendet werden kann, musste die Bereitschaft 9050 Euro für Ersatz investieren. Man respektiere den Dienst der freiwilligen Helfer, die unter anderem auch bei den alljährlichen Abtswinder Weinfest-Wochen Wache halten. Die Räte gewährten einen Zuschuss von 500 Euro.