Generalvikar Thomas Keßler hielt am Ostermontag den Gottesdienst in Großlangheim. Passend, weil nach der Messe die traditionelle Pferdesegnung und der Osterritt auf dem Programm standen. Keßler, der selbst zwei Pferde besitzt und leidenschaftlicher Kutscher ist, erzählte in der Predigt davon, dass Christen immer auf Jesus vertrauen können – auch wenn sie einmal „im Geschirr hängen“ und traurig sind. So wie die Jünger beim Gang nach Emmaus getröstet wurden, so könnten auch heute die Menschen Trost finden bei Gott. In diesem Sinne gab er den Segen Gottes im Anschluss an Pferde und Reiter weiter. Traditionell werden beim Osterritt die Palmzweige vom Palmsonntag in der Flur verteilt und so der Segen hinaus auf die Felder gebracht. Dass Keßler als Pferdenarr keine Berührungsängste vor den Tieren hatte, versteht sich von selbst. Herbert Pfriem vom Reitclub am Schwanberg, der die Tradition des Osterritts in Großlangheim vor einigen Jahren wieder zum Leben erweckt hatte, bedankte sich beim Generalvikar für dessen Wirken.