Der FDP-Kreisverband Kitzingen hat sich eindeutig dafür ausgesprochen, die Entwidmung der Steigerwaldbahn voranzutreiben. Mit dem juristischen Taschenspielertrick über die Thüringer Eisenbahngesellschaft solle die Entwidmung der Trasse erneut verhindert werden, schreibt die FDP in einer Pressemitteilung. Die vorgeschobene Nutzung durch die Thüringer Eisenbahngesellschaft stelle keinen ernsthaften Bahnbetrieb dar. Es sei ausschließlich ein geschickter Schachzug, um die nach dem Gutachten drohende Entwidmung zu verhindern oder zumindest zu verzögern.

Mit einem Angebot an die Bürger im Rahmen eines öffentlichen Nahverkehrs habe der geplante geringfügige Betrieb nichts mehr zu tun. Es werde weiter verkannt, dass die betroffenen Gemeinden an der Bahnstrecke den Bahnbetrieb gar nicht wollten. Warum werde der Wille der Anliegergemeinden nicht respektiert?, fragt die FDP in der Mitteilung.

Nein, es werde mit einem unglaublichen Fanatismus für das Projekt Steigerwaldbahn gekämpft. Kosten und Nutzen der Inbetriebnahme der Bahnlinie stünden außer jeder Relation. Es sei keinerlei Infrastruktur mehr vorhanden. Ab Großlangheim sei die Bahnlinie entwidmet. Steuergelder werden unnötig verbrannt.

Der derzeit bestehende öffentliche Nahverkehr sei im Wesentlichen ausreichend. Sicherlich seien Optimierungen immer diskussionswürdig. Auch umweltfreundliche Fahrzeuge müssten zum Einsatz kommen. Dies stehe für die FDP außer Frage, so die Mitteilung. Allerdings stelle der Vorschlag der CSU mit dem Einsatz autonomer Busse keine sinnvolle Alternative dar.

Die Bahn müsse endlich entwidmet werden. Die Gleise könnten dann abgebaut werden und die Diskussion über eine sinnvolle Verwendung der Trasse im Sinne der anliegenden Gemeinden kann vorangetrieben werden, endet die Mitteilung.