Kitzingen freut sich über die Anerkennung für ein besonderes Kulturgut: Seit Anfang des 19. Jahrhunderts gibt es schon Papiertheater in Deutschland und seit 2003 findet man diese einzigartige Kunst auch in Kitzingen. Kürzlich wurden die Papiertheater als Immatrielles Kulturerbe der Uneso anerkannt.

Darüber kann sich auch Gabriele Brunsch freuen, die die Kitzinger Bühne betreibt: „Das ist wie ein Goldstaub, der in dieser schwierigen Corona-Phase des Theaterstillstands über alle Papiertheater Deutschlands ausgepustet wurde. Der haftet und glänzt und tut einfach nur gut!“, kommentiert sie die Auszeichnung laut einer Pressemitteilung der Stadt Kitzingen.

Zu finden ist das Papiertheater in Kitzingen in der Grabkirchgasse im einstigen Benefizium-Gebäude der Beginen, inmitten der Altstadt und unweit des Rathauses. Im Raum des Kreuzgewölbes präsentiert Gabriele Brunsch dort ihre Stücke und will damit alle Altersstufen erreichen. Die Kulissen und Figuren gestaltet sie selbst, nach ihren eigenen Vorstellungen und ihrer Fantasie. Dass Besucher, deren Anreise oft länger dauert als das Theaterstück selbst, ein zweites und drittes Mal nach Kitzingen kommen, spricht für sich.

Die Besucher können sich nach dem Corona-Lockdown auf viele neue Geschichten freuen. Denn inzwischen haben vier neue Theaterstücke Gestalt angenommen. Frau Brunsch kann es kaum erwarten, diese ihren Gästen zu präsentieren: „Sobald grünes Licht für Theater und Konzerte in kleinen Räumen gegeben wird, werde ich zu den Ersten gehören, die den Vorhang wieder heben.“

Näheres zum Papiertheater Kitzingen auf der Webseite: www.papiertheater-kitzingen.de. Informationen zum Papiertheater und Prospektmaterial für einen Besuch in Kitzingen gibt es in der Touristinfo Kitzingen: www.visit-kitzingen.de