Zur Totenehrung anlässlich des Tages der Heimat des Bundes der Vertriebenen kamen knapp 30 Teilnehmer zum Gedenkstein am Alten Friedhof. Bei der Totenehrung gedachte Albina Baumann all jener, die infolge von Kriegshandlungen als Soldaten oder Zivilisten verstarben, vertrieben wurden oder in Arbeitslagern und auf dem Fluchtweg ums Leben kamen oder verschollen sind. Sie seien keine anonyme Masse sondern Opfer von Deportation, Zwangsvertreibung und Gewalt, derer man sich auch nach 70 Jahren in Dankbarkeit erinnere.

Nach einem Gebet mit Pfarrer Michael Bausenwein legten Baumann und der Kreisvorsitzende der Vereinigten Landsmannschaften Claus Lux am Gedenkstein eine Blumenschale nieder.