Durchfahrtsverbot mit Herz. So ein Schild gibt es tatsächlich, nämlich direkt neben der katholischen Kirche in Kitzingen. In dem Schild ist ein leuchtend rotes Herz seit Monaten zu sehen. Ab 17 Uhr wochentäglich und an Wochenenden wird trotzdem munter hier eingefahren und dann vor dem wunderbaren Nordportal der Johannes-Kirche geparkt. Argument ist meist der Hinweis, dass ja um diese Zeit keine Parküberwachung mehr stattfindet.

Die Sache mit den Uhren

Meine letzte Glosse beschrieb die stehenden Uhren Kitzingens und prompt kamen Hinweise auf weitere „Standuhren“. Betrachten Sie mal die Uhr unter dem Giebel unseres Bahnhofs. Sie steht seit Monaten und der Sekundenzeiger ist in solcher Müdigkeit bereits abgefallen. Ob den Wünschen der DB entsprechend jemand den Kitzinger Bahnhof kauft mit einer kaputten Uhr?

Nun haben wir ja auch noch einige Sonnenuhren in Kitzingen. Vier habe ich bisher gefunden. Eine davon hat aber keine Ziffernbeschriftung mehr. Nur noch der Zeiger ist da, sie hilft also auch nicht weiter.

Wo die die Verkaufsstelle?

Der FCN ist zwar nicht in Kitzingen zuhause. Aber an der Eisenbahnunterführung Richtung Würzburg steht seit Jahren in schönen roten Lettern „FCN“. Ein Fußballfanatiker aus dem Norden fragte mich kürzlich, wo denn die Vorverkaufsstelle für die Eintrittskarten sei, er könne keinen entsprechenden Eingang finden. Nach Jahren sollte man solche Schmierereien vielleicht doch beseitigen.

Das Taubenfütterungsverbot der Stadt hilft wenig, vor allem weil ein Fütterungsverbot der Wasservögel nicht eingeschlossen ist.

Kürzlich wurde am Main ein Angler beobachtet, wie er mit Steinen in die Richtung von Enten warf – weil die Enten seine Köder fressen.

Sehnsucht nach dem Brunnen Der vor Jahren im Main tätige Springbrunnen wird arg vermisst. War er doch eine herrliche Bereicherung des Stadtbildes. Kann unser Stadtrat nicht mal wieder so etwas auf die Beine bringen? Es wäre ein wunderbares Alleinstellungsmerkmal für die zauberhafte Aussicht auf das Gartenschaugelände.

Gästeführer Willi Hertlein – auch bekannt als Onkel Willi – spaziert für uns durch Kitzingen. Was ihm da so alles auffällt, erzählt er in loser Folge an dieser Stelle.