Gegen 20.30 Uhr bemerkten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion laut Polizeibericht, dass der Fahrer eines VW-Busses mit Anhänger mit seinem Mobiltelefon am Ohr in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs war. Nachdem er von der Polizei angehalten wurde, gab er an, seinen Geldbeutel vergessen zu haben, in dem sich seine sämtlichen Papiere befänden.

Bei der Durchsuchung seines Fahrzeuges fanden die Polizisten allerdings eine Brieftasche mit Ausweispapieren und eine Vorladung der Staatsanwaltschaft Rostock. Der 28-Jährige blieb bei seiner Geschichte und erklärte, dass es sich um die Sachen seines Bruders handeln würde. Bei dem Erklärungsversuch, warum er den „falschen“ Geldbeutel dabei habe, verhaspelte er sich dummerweise zweimal mit dem Geburtsdatum.
 
Eine Überprüfung auf der Dienststelle brachte das Lügengebäude endgültig zum Einsturz. Der Grund für diese versuchte Täuschung wurde schnell gefunden: Der selbständige Unternehmer besitzt im Moment keinen Führerschein.
 
Nun erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und falscher Namensangabe. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.