Mit einem größeren Vorstand geht der ÖDP-Kreisverband Kitzingen in die Zukunft. Bei der turnusmäßigen Kreishauptversammlung wurde Jens Pauluhn mit 90 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Wiedergewählt wurden auch seine zwei gleichberechtigten Stellvertreter Karola Trump und Martin Tröge. Das Amt der Schatzmeisterin übernimmt Silvia Paulus-Hildner. Das neue Amt als Medienbeauftragter wird Erich Jakubczyk ausführen. Zu gleichberechtigten Beisitzern wurden Ulf Katzenberger, Nefrete Alimi, Reinhard Trump und Marion Katzenberger gewählt. Vervollständigt wird das Führungsteam der ÖDP durch die Kreis- und Stadträtin Bianca Tröge.

Wesentliches Ziel des erweiterten Teams sei die kontinuierliche Entwicklung von nachhaltigen Maßnahmen und Vorschlägen zum Wohle des Landkreises und der Stadt Kitzingen, schreibt die ÖDP in einer Pressemitteilung. Dabei sollten neben den Mitgliedern auch andere interessierte Bürger in offenen Sitzungen und regelmäßigen Besichtigungstouren eingebunden werden. Aber auch die Landes- und Europapolitik werde verstärkt im Fokus des Kreisverbandes stehen.

In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Jens Pauluhn an die vergangene Amtszeit. Diese war im Wesentlichen durch einen bisher nicht gekannten Wahlmarathon gekennzeichnet: Bundestagswahl, Landtagswahl, Europawahl und zum Schluss die Kommunalwahl. Höhepunkt sei aber die Durchführung des Volksbegehrens "Artenvielfalt – Rettet die Bienen!" gewesen.

Mut machen Pauluhn die gesteigerten Mitgliederzahlen, auch wenn das gute Kommunalwahlergebnis von 2014 nicht gehalten werden konnte. Für die ÖDP sind laut der Mitteilung das Artenschutzpaket und die intensiven Diskussionen in den Kommunalparlamenten ein starkes Hoffnungszeichen für einen gemeinsamen Aufbruch zur Rettung der bedrohten Umwelt.

Darüber hinaus freut sich Bianca Tröge über die Eröffnung des ersten Repair-Cafés in Kitzingen. Der von Marion Katzenberger organisierte "außergewöhnliche Sonntagsspaziergang" mit der monatlichen Müllsammelaktion wird gut angenommen.

Eines wurde nach dem Bericht des bisherigen Schatzmeisters Hinnerk Vinzent klar: Die Parteiaktionen sind sorgfältig abzuwägen, da die ÖDP nur private Spenden entgegennimmt.