Der Kitzinger Stadtrat befasst sich in seiner Sitzung am Donnerstag, 24. September, ab 18 Uhr in der Alten Synagoge mit folgenden Themen: 

  • Ein Konzept für die Kitzinger Innenstadt, das den Verkehr ebenso regelt wie neue Aufenthaltsflächen, das die Interessen von Einzelhandel und Gastronomie ebenso berücksichtigt wie die der Kunden, Touristen und Anwohner, steht schon lange auf der Wunschliste des Stadtrats. Nun stellt OB Stefan Güntner seine Vorstellungen von einem künftigen Fahrplan vor. 
  • Für das private Baugebiet "Am Wilhelmsbühl" soll die Satzung beschlossen werden. Die Stadtverwaltung und der Rat stehen den Plänen bisher mehrheitlich aufgeschlossen gegenüber, da es derzeit nur wenige Baulandflächen in Kitzingen gibt, die Nachfrage aber hoch ist.
  • Zum Teil drastische Gebührenerhöhungen plant die Stadtverwaltung für die städtischen Friedhöfe. Die neue Gebührenkalkulation wird in der Sitzung vorgestellt.
  • Die Stadt plant für den verstorbenen Alt-Oberbürgermeister Rudolf Schardt ein Ehrengrab einzurichten und die Kosten für die Anlage und die Grabpflege auf 20 Jahre zu übernehmen.
  • Drei Anträge aus den Fraktionen liegen zur Abstimmung vor: Bündnis 90/Die Grünen möchten gern alle künftigen Entscheidungen der Stadt unter einen Klima-Vorbehalt stellen. Die CSU will von der Verwaltung einen Überblick über Anzahl und Zustand der städtischen Wohnungen. UsW, ProKT und FW-FBW beantragen, die Stadt möge neue Grundstücke für den Wohnbau und für Gewerbegebiete kaufen.
  • Das Koordinationszentrum Bürgerschaftliches Engagement (WirKT) hat einen Antrag auf Förderung gestellt. Die Verwaltung schlägt dem Rat vor, das Zentrum zusammen mit dem Landkreis zu unterstützen.
  • Wer und wie das Dienstfahrzeug des Oberbürgermeisters nutzen darf, steht ebenfalls zur Diskussion.