Bauplätze sind heutzutage in jeder Kommune gesucht, doch schon seit Jahren ein rares Gut ist Bauland in Albertshofen. Denn die Gemeinde versucht schon seit über zehn Jahren ein Baugebiet Ost oder Steinbühl zu verwirklichen, bislang aber erfolglos. Jetzt kann die Gemeinde in der Mainsondheimerstraße vier Bauplätze schaffen, für die es viele Bewerber gibt, so dass das Areal auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein wird.

Die Gemeinde besaß an dem Eckgrundstück vom Herrgottsweg mit der Mainsondheimerstraße ein Grundstück in Sichtweite der ehemaligen Wittstadt-Werkstatt und nach einem Grundstückstausch mit dem Gärtner Jürgen Heilmann kam die Gemeinde jetzt auf die Grundstücksgröße von 2400 Quadratmeter. Das ergibt vier Bauplätze mit den Maßen von circa 20 mal 30 Meter, was einer Bauplatzgröße von 600 Quadratmetern entspricht.

Seit Tagen ist die Baufirma Hartmann schon aktiv und die Bagger rollten an, um das Gelände vorzubereiten. Der Gemeinderat legte jetzt fest, dass der Kanal an der Westseite auf Gemeindegrund verlegt wird. Zur Straßenbeleuchtung beschloss das Gremium in der Ratssitzung, nicht nach den DIN-Vorgaben zu verfahren, sondern die vorhandenen Straßenlampen zu versetzen, sie werden künftig auf der Grundstückegrenze stehen.

Noch keinen Preis genannt

"Es stehen viele Bewerber auf der Matte", meinte Bürgermeister Horst Reuther, der den Interessenten aber noch keinen Preis nennen kann. "Wir lassen zuerst alle Erschließungsarbeiten erledigen und legen die Kosten dann um, erst dann können wir sagen, was ein Quadratmeter des Baugrunds kostet", schilderte Horst Reuther die Marschroute. Ebenso offen wie der Preis ist auch die Frage, nach welchem Modus welcher Interessent wie zum Zug kommt.

Derweil steht fest, dass nicht nur der Baugrund erschlossen wird, sondern die vormals aufgerissene Mainsondheimerstraße demnächst auch einen neuen Asphaltbelag bekommt und ein Gehweg angelegt wird. "Wenn alles gut läuft, können wir vielleicht heuer noch Bauplätze verkaufen", sagte das Ortsoberhaupt.