Zwar stehen an den Ortseingängen von Rüdenhausen noch die Schilder, die das Verbot zum Durchfahren der Ortsdurchfahrt anzeigen, doch die Arbeiten zur Erneuerung der Wasserleitung sind so gut wie abgeschlossen. Derzeit sind die Bauarbeiter noch in der Raiffeisenstraße in Richtung Feuerbach tätig. "Es sind die letzten Meter, dort wird noch Glasfaser eingezogen", teilte Bürgermeister Gerhard Ackermann auf Nachfrage dieser Redaktion mit. In etwa zwei Wochen, so rechnet Ackermann, werden die Verbotsschilder verschwinden und die Durchfahrt offen sein.

Im Moment seien noch Restarbeiten zu erledigen, wie etwa das Auswechseln von Wasserschiebern an einigen Stellen oder der Ausbau von Hydranten, dann wäre die seit gut zwei Jahren laufende Sanierung der Leitung erst einmal abgeschlossen. Auf rund 2,2 Millionen Euro wurde der Austausch der alten Rohre im Ortskern geschätzt, die auf einer Strecke von insgesamt etwa zweieinhalb Kilometer saniert wurden. Dann ist aber nur vorerst Schluss mit den Baustellen in Rüdenhausen. Kommendes Jahr, etwa ab Mai, werden im Zuge der Dorferneuerung weitere Bautätigkeiten folgen, so der Bürgermeister.

In der Ratssitzung informierte das Ortsoberhaupt, dass es in diesem Jahr keine Bürgerversammlung geben werde. Unter erheblichen Auflagen sei so etwas zwar in Zeiten der Corona-Pandemie möglich, doch man verzichte wegen des Infektionsrisikos auf die Information der Bürger zum aktuellen Geschehen im Markt. Dies werde über das Amtsblatt und die Internetseite erfolgen.