In der Vergangenheit beklagten sich die Bewohner und die Feuerwehrleute in Laub, dass die Sirene auf dem Feuerwehrhaus wegen des niedrigen Standortes in vielen Teilen des Ortes nicht zu hören sei. Dadurch würden die Feuerwehrleute die Alarmierungen nicht immer hören. Und Laub liegt auch im Einzugsgebiet des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld, so dass im Bedarfsfall die Warnung der Bevölkerung für alle Bewohner erforderlich ist.

Alternative fehlte

Weil ein Alternativstandort bislang fehlte, konnte die Sirene noch nicht umgesetzt werden. Mittlerweile aber hat die ÜZ Lülsfeld zugesagt, dass die Sirene auf dem Trafohaus im oberen Bereich des Ortes angebracht werden könne. Während die Nutzung des Häuschens nichts kosten wird, müssen für eine Umsetzung gut 5000 Euro bezahlt werden.

„Das Umsetzen macht Sinn“, sagte dritter Bürgermeister (und Kreisbrandinspektor) Martin Ebert in der Sitzung des Prichsenstadter Stadtrates. In seinem Heimatort Järkendorf höre er beispielsweise die Sirene von Stadelschwarzach „besser als unsere“.

Mit 16:0 stimmte der Prichsenstädter Rat dieser Umsetzung zu.