Einig waren sich die Kleinlangheimer Gemeinderäte am Dienstagabernd, dass bei der Straßenbeleuchtung Energie eingespart werden müsse. Welche LED-Leuchten verwendet werden, soll nach einem Probelauf entschieden werden.

Laut Wartungsvertrag mit dem Energieversorger N-Ergie müssen die Leuchten alle vier Jahre erneuert werden. Das beinhalte nach den Worten der Bürgermeisterin Gerlinde Stier die Möglichkeit, nun auf LED umzusteigen. Dabei gebe es die Wahl zwischen Retro-Bit-LED mit einem Einsparpotenzial von etwa 75 Prozent und LED mit rund 85 Prozent. Bei letzterer Option würden die Leuchten aber das Siebenfache kosten, gab die Bürgermeisterin zu bedenken, weshalb zunächst Probeleuchten eingebaut werden sollen, so ihr Vorschlag. Bei der Verwendung der Retro-Bit-LED-Leuchten, die der Bauhof auswechseln könnte, ergebe sich eine Einsparung von rund 15 000 Euro Stromkosten pro Jahr, lautete die weitere Information. Der grundsätzliche Austausch der Leuchten kostet 26 300 Euro, wurde bekannt gegeben.

Bürgermeisterin Stier berichtete den Gemeinderäten außerdem von einigen Ortsterminen mit Vertretern von N-Ergie. Dabei ging es um den Rückbau des Trafohäuschens in Haidt, den Abbau von einem Mast in Gewerbegebiet und die Erdverkabelung eines Teils der 20-kV-Leitung im Bereich des Mehrgenerationengartens.