Per Schiff waren die monströsen Stahlkonstruktionen Anfang April angeliefert worden und warteten seitdem auf ihren großen Auftritt. Die sechs Flügel wurden gestern nacheinander von Autokränen in die Tornischen gehoben, wo sie die Facharbeiter einfädeln und präzise einstellen mussten, so dass sie ihre Funktion als Schleusentore fehlerfrei aufnehmen können. "Das ist mit dem Einhängen einer riesigen Tür vergleichbar, die 7,50 Meter hoch, sechs Meter breit und 20 Tonnen schwer ist", erklärte Ingenieurin Eva Brückner.
Seit dem 11. April ist die Schleusenkammer nun trocken gelegt. Geflutet wird das Bauwerk voraussichtlich am Samstag, 28. April, vielleicht sogar schon einige Tage eher.