Am Montagabend traf sich der Gemeinderat Martinsheim zu einer Sitzung in der alten Schule in Martinsheim. Dabei standen jedoch keine Beschlüsse, sondern nur Informationen auf der Tagesordnung. Die nächste Sitzung findet voraussichtlich außerplanmäßig schon am Mittwoch, 19. Juli, statt, um den Haushalt für dieses Jahr zu beschließen.

In der aktuellen Sitzung ging es um folgende Punkte:

• Bürgermeister Rainer Ott informierte, dass von Februar bis Juni das Geschwindigkeitsmessgerät der Gemeinde in Enheim aufgestellt war. Zunächst kurz nach der Ortseinfahrt von der B13 kommend, später etwas nach der Ortseinfahrt aus Richtung Martinsheim. Insgesamt wurden rund 36 000 Fahrzeuge durch das Gerät verzeichnet. Die Bilanz: Ein Großteil fährt zu schnell.

Als Durchschnittsgeschwindigkeit wurden rund 61 Kilometer pro Stunde errechnet, erlaubt sind 50 km/h. Rund 100 Fahrzeuge wurden gar mit mehr als 100 km/h gemessen, die maximal aufgezeichnete Geschwindigkeit lag bei 124 km/h.

Da während des Zeitraumes der Standort gewechselt wurde, lasse sich nicht mehr feststellen, welche Werte zu welcher Ortseinfahrt gehören. Um künftig aussagekräftigere Zahlen zu erhalten, soll nun vor jedem Standortwechsel ausgewertet werden.

Spendenprojekt: Viele schaffen mehr

• Unter dem Motto „Viele schaffen mehr“ läuft derzeit ein Spendenprojekt gemeinsam mit der Raiffeisenbank Uffenheim. Damit soll der neue Schwimmbadreiniger finanziert werden, der bereits im Einsatz ist. Da die Bank fünf Euro zusätzlich für jede Spende von mindestens fünf Euro zahlt, hofft die Gemeinde auf möglichst viele Einzelspenden. Diese können auch an der Kasse im Schwimmbad getätigt werden, informierte Gemeinderat Winfried Koschnicke.

• Bei einer Prüfung der Spielplätze in Martinsheim, Enheim und Gnötzheim gab es keine größeren Beanstandungen. Der Gemeinde wurde empfohlen, die Puffer der Wippen durch Autoreifen zu ersetzen. Die Puffer seien gekauft worden, weil damals empfohlen worden war, diese statt Autoreifen zu verwenden, erklärte Rainer Ott.