Die Gemeinde Sommerach bleibt auf Investitionskurs. In der jüngsten Sitzung stand der Planungsstand des  Großprojektes "Mehrgenerationenwohnen in der Winzerstraße" auf der Tagesordnung. Bürgermeisterin Elisabeth Drescher berichtete in diesem Zusammenhang von zahlreichen Besprechungen, in denen es um die Umsetzung des Neubaus von mehreren Wohneinheiten, davon eine Behindertengerecht, im künftigen "Quartier Winzerstraße" ging. Bekannterweise sollen auf besagten Areal in den nächsten Jahren bis zu neun Wohneinheiten entstehen. Mit ein Bestandteil des Mehrmillionen- Großprojektes ist auch das denkmalgeschützte Anwesen in der Winzerstraße 10 (altes Weidinger-Haus), wo eine Altbau- Wohnung sowie ein Seniorentreff geplant ist.  

Seit fast zehn Jahren hat die Gemeinde Sommerach dieses Projekt "im Auge", betonte Drescher. "Es ist nun unsere Aufgabe, in die Umsetzung zu gehen", so die Bürgermeisterin. "Wir befinden uns in konkreter Planung und deren Umsetzung", informierte Dipl. Ing. Steffen Rothenhöfer von Architektenbüro Grellmann- Kriebel- Teichmann und Partner bei der Präsentation des neuesten Planungsstandes. Er sprach in der Sitzung von einem tollen und spannenden Projekt, bei dem man großen Wert darauf legt, "das Typische für den Ort weiterzuführen".

Vorentwürfe mit Regierung abgestimmt

Die Vorentwürfe seien mit der Regierung von Unterfranken abgestimmt, es gebe keine Einwände. Alle Wohnungen, darunter eine behindertengerechte, sind im Innenbereich barrierefrei, berichtete Rothenhöfer. Wie Bürgermeisterin Drescher abschließend feststellte, wird trotz fleißiger Vorarbeiten bis zum Baubeginn noch einige Zeit ins Land ziehen.

Keine großen Diskussionen gab es zur befristeten Parkregelung für 2021 im Altort von Sommerach. Nicht zuletzt auch deshalb, weil diese Regelung seit 2016 erfolgreich umgesetzt wird. Grundlage hierfür ist laut Drescher  die gemeindliche Anordnung, die in diesem Jahr vom 15. Mai bis 31. Oktober folgende Regelung vorsieht: Jeweils am Samstag ab 14 bis Sonntag 20 Uhr sowie feiertags von 11 bis 20 Uhr gilt das allgemeine Parkverbot auf öffentlichen Flächen und Straßen. Ausgenommen bleibt der Durchgangsverkehr sowie die Nutzung der Behindertenparkplätze, teilte die Gemeindechefin mit.  Die Überwachung der Anordnung ist an die Verkehrsüberwachung Dettelbach übertragen.

Wie Drescher informierte, sind folgende dorfnahen Parkplätze für das Parken der Anwohner des Altortes vorgesehen:  In der Gartenstraße, dorfauswärts rechtsseitig; am Schwarzacher Tor, dorfauswärts rechts- und linksseitig; in der Nordheimer Straße, dorfauswärts, links. Zudem sind die Parkflächen mit dem Hinweis "Parken" gekennzeichnet, teilte Drescher mit.

Die Räte votierten bei zwei Gegenstimmen für die befristete Parkregelung.