Viel zu eng ist es vor dem Iphöfer Biomasseheizwerk geworden. Kein Wunder: Die Leistung hat sich seit der Inbetriebnahme vor sieben Jahren mehr als verdoppelt. Da das Holz direkt vor Ort gelagert und gehäckselt wird, soll das Baumstammlager erweitert werden. Etwa 32 500 Euro gibt die Stadt dafür aus. Auch das Schiebetor wird erneuert. In der Bauausschusssitzung äußerte Stadtrat Rupert Maier Kritik an dem Verfahren. Besser wäre es gewesen, die Anlage so zu errichten, dass sie mit großen Muldenkippern beliefert werden könnte. Das Holz vor Ort zu häckseln sei eine Lärmbelastung für die Anwohner. Bürgermeister Josef Mend fand es „nicht so dramatisch, wenn da mal zwei bis drei Stunden Holz gehäckselt wird“. Auch Peggy Knauer, Stadträtin und Lehrerin an der nahen Grundschule, sagte: „Ich habe oft die Fenster auf. Aber dass da Holz gehäckselt wird, hört man kaum.“