Für die Neustrukturierung des Drei-Franken-Eck-Managementbüros, das in Geiselwind angesiedelt ist und bis zum 30. April in der Tourismus- und Infrastrukturentwicklung arbeitet, entschieden sich die Gemeinderäte einstimmig. Nach Ablauf der Förderung soll das Büro zunächst bis 2015 die Aufgaben übernehmen, die eine Lenkungsgruppe erarbeitet hat. Darauf haben sich Schlüsselfeld, Burghaslach und Geiselwind geeinigt.

Einigung besteht auch über die Kostenverteilung. Bis 31. Dezember werden die Kosten zu 25 Prozent je von Geiselwind und Burghaslach getragen; 50 Prozent übernimmt die Stadt Schlüsselfeld. Bürgermeister Ernst Nickel freute sich, dass die Übernachtungszahlen in Geiselwind wieder steigen.

Derzeit sind dies etwa 70 000 pro Jahr. Nickel stellte fest, dass die Arbeit des Regionalmanagementbüros zum Beispiel auf Messen Wirkung zeige. Das Drei-Franken-Eck werde zunehmend bekannter. Ungeklärt bleibt, ob sich die direkt von der Werbung profitierenden Betriebe auch in irgendeiner Form an Kosten beteiligen lassen. Bisher war es laut Nickel nicht möglich, zum Beispiel eine Fremdenverkehrsabgabe durchzusetzen.