Die Orchestermitglieder haben ihre Sitzplätze eingenommen. Es ist mucksmäuschenstill in der Volkacher Mainschleifenhalle. Das Publikum schaut gebannt zur Bühne. Und auch die Musiker haben nur ihren Dirigenten im Blick, der langsam den Taktstock hebt. Das Zeichen zum Einsatz – die ersten Klänge – das Konzert beginnt.

Das Masterkonzert des Symphonischen Blasorchesters (SBO) war der krönende Abschluss des Masterstudiengangs „Blasorchesterleitung“ an der Würzburger Musikhochschule. Nun zeigten die Masterstudenten, gemeinsam mit dem SBO unter der Leitung von Absolvent Wolfgang Hauck, ihr Können – vor großem Publikum in der Mainschleifenhalle.

Das Konzert sei der letzte und schwierigste Teil des Studiums, sagte Bundesdirigent Ernst Oestreicher dem Publikum. Nicht nur das Dirigat, sondern auch die komplette Organisation hätten die Masterstudenten übernommen, um ihren Abschluss „Master of Performance“ zu erlangen. Kernfachdozent Ernst Oestreicher und eine Jury bewerteten vor Ort die Leistung.

Neben Auszügen aus „Carmina Burana“ von Carl Orff und dem Stück „From Crystals and Eagles“ von Thomas Doss – ein Stück, mit dem das SBO erst den Oberstufenwettbewerb des Bayerischen Blasmusikverbandes gewann – kam auch die „Rhapsody for Euphonium“ von James Curnow zu Gehör.

Als Solist präsentierte sich Lukas Mauckner, der das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. Einmal mehr zeigte sich das Symphonische Blasorchester auch vor den kritischen Ohren der Juroren in Bestform. Am Ende gab es einen strahlenden Dirigenten, glückliche Musiker und ein fasziniertes Publikum.