Den Maria Himmelfahrtsgottesdienst als Trauerbegleitung erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenresidenz Phönix Dettelbach. Altenheimseelsorger Diakon Lorenz Kleinschnitz erzählte zu Beginn von der Traurigkeit und Anteilnahme über den plötzlichen Tod von dem auch in den beiden Dettelbacher Senioreneinrichtungen vertrauten Pfarrer Uwe Hartmann.

Die Blumen auf seinem Grab stellte er in Zusammenhang mit einer Legende aus alten christlichen Schriften, wie Maria nach ihrem Tod vom himmlischen Jesus und von Engeln begleitet in den Himmel geholt wurde. Noch vor ihrem Tod kamen die Apostel durch die Luft nach Jerusalem "geflogen" und so konnten sie ein letztes Mal die Mutter von Jesus auf dem Sterbebett sehen und dann feierlich begraben. Als Maria begraben war und ein Nachzügler das Grab aufsuchen wollte, fand er das Grab geöffnet und statt eines Leichnams nur noch duftende Blumen und Kräuter vor. Als Rose ohne Dornen, Lilie ohnegleichen, Trösterin im Leiden, wird die Gottesmutter in Liedern bezeichnet. "Segne, Gott; die Kräuter und Blumen, die wir bringen und segne und heile auch uns" so bei der Segnung der vom Frauenbund Dettelbach gebundenen Kräuterbüschel. Kräftig mit ein stimmten die vielen Gottesdienstbesucher in die trostspendenden Marienlieder: "O mächtige Fürsprecherin, bei Gott sei unsere Helferin" oder: "Quelle aller Freuden; o Maria hilf" " und "Hilf der bedrängten Christenheit auf ihrem Wege durch die Zeit".

Viele vertraute Lieder erklangen im Wintergarten, der aufgrund der Wetterverhältnisse zur Kapelle umfunktioniert wurde. "Die Stärkung, der Trost und die Hoffnung haben uns wirklich gutgetan, diese Stunde mit dem Herrgott und seiner Mutter", so viele der Anwesenden

Von: Lorenz Kleinschnitz (Ansprechpartner, Seniorenkreis Schwarzach am Main)