Ein gut gemischtes Team wählte sich die Schwarzacher CSU bei ihrer Hauptversammlung in Gerlachshausen. Der 59 Mitglieder zählende Ortsverband wird weiterhin von der Vorsitzenden Maria Andrea Fieber geführt. Ihr zur Seite stehen die Stellvertreter Helga Falkenstein, Tabea Fieber und Thomas Weckert sowie Kassier Josef Wächter. Ihm bestätigten die Kassenprüfer Manfred Stier und Edgar Vogt eine „erstklassige Kassenführung“.

Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Christine Keppner-Siegert, Ursel Falkenstein, Josef Hitzinger, Erhard Klos, Günter Paul, Peter Tilgner, Roland Rössert und Konstantin Röther.

Gastredner war Landtagsabgeordneter Otto Hünnerkopf (Untersambach) mit einem Überblick über die Bundes- und Landespolitik. Die schwierige Lage in der Ukraine und in Griechenland sowie Auswirkungen auf Deutschland nahm er zum Anlass, auf 70 Jahre Frieden und Wohlstand in Deutschland hinzuweisen. „Das ist das Resultat guter Politik in Berlin und in München“, wird Hünnerkopf zitiert.

Daneben interessierten sich die Schwarzacher CSU'ler besonders für die Energiepolitik und Stromtrassen, die Maut, das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP, die Rente mit 67 sowie den Länderfinanzausgleich und den kommunalen Finanzausgleich. Der Abgeordnete zeigte sich erfreut über die rege Diskussion und versprach, in den nächsten Monaten zu einem politischen Frühschoppen zu kommen.

Die Ortsvorsitzende gab einen Überblick über die Veranstaltungen der vergangenen Monate; sie erinnerte an die Besichtigung der regenerativen Energieerzeugungsanlagen der Abtei Münsterschwarzach und die Veranstaltung zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen. Auch in diesem Jahr wird ein Ausflug organisiert, der am 26. Juli nach Kulmbach und zu den Luisenfestspielen nach Wunsiedel führt. Zudem berichtete Reinhold Kuhn (Bibergau) aus dem Kreistag. Die Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Christine Keppner-Siegert, ergänzte die Ausführungen mit der Ortspolitik und dem Schwerpunkt Haushaltsberatungen. Die Vorschläge von Seiten der CSU seien zwar nicht alle wie gewünscht angenommen worden, zumindest hätten aber die Reaktionen der Bevölkerung gezeigt, dass man mit seinen Anliegen richtig unterwegs gewesen sei.