Im Mittelpunkt der Adventsfeier beim VdK-Ortsverband Schwarzach standen am Sonntag die Ehrungen zuverlässiger Wegbegleiter, allen voran Margarete Gambel.

Seit über zwei Jahrzehnten ist die rüstige Seniorin beim Ortsverband zur Stelle, wenn sie gebraucht wird. Stellvertretender Kreisvorsitzender Karl Memmel und Ortsvorsitzender Heinrich Schuster zeichneten die ehrenamtliche Helferin für ihre Verdienste im Sportheim in Stadtschwarzach mit der Ehrennadel des VdK aus.

Die Treuenadel in Gold des Sozialverbands VdK für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Renate Buczek, Johann Koller und Karlheinz Röthlein. Seit zehn Jahren gehören Manfred Back, Manfred Falkenstein, Erika Kaiser, Daniela Mahler, Jutta Pomazy, Ulrike Uhl, Josef Wehner und Maria Weiß dem VdK an.

Ortsvorsitzender Heinz Schuster dankte den treuen Mitstreitern sowie den nimmermüden Sammlern der Aktion „Helft Wunden heilen“. Ehrenamtlicher Dienst am Nächsten sei heute keine Selbstverständlichkeit, betonte Schuster und würdigte den Einsatz aller Helfer des Ortsverbands. Stellvertretender Kreisvorsitzender Memmel erinnerte in seiner Ansprache an die Zielsetzung des VdK, Barrieren in unserer Gesellschaft zu beseitigen.

Menschen mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder Krücken sowie blinden und gehörlosen Menschen müsse das Leben und der tägliche Alltag erleichtert werden. Seit 70 Jahren versuche der VdK mit den Spenden aus der Aktion „Helft Wunden heilen“ die Not bedürftiger Menschen zu lindern. „Die Spendeneinnahmen kommen Menschen in Not zugute, ohne großen bürokratischen Aufwand“, betonte Memmel.

„Was uns oft im Leben fehlt, ist das Gefühl der Dankbarkeit und der Liebe.“
Pater Matthäus Kloster Münsterschwarzach

Pater Matthäus zog, bevor er besinnlich wurde, die Lacher auf seine Seite: „Ich bin seit neun Jahren Rentner, weiß aber gar nicht, wie hoch meine Rente ist“, sagte der Angehörige des Klosters Münsterschwarzach. Danach wurde er nachdenklich, denn Leistung und Recht würden meist unser Leben prägen. „Was uns oft im Leben fehlt, ist das Gefühl der Dankbarkeit und der Liebe“, so der Ortsgeistliche.