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Volkach

Mainschleifenbahn: Volkach gewinnt – und der Förderverein

Der Volkacher Stadtrat war begeistert von der Nachricht, dass die Mainschleifenbahn als Teil des öffentlichen Nahverkehrs großes Potenzial hat. Dem Förderverein sei Dank.
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Die Bahn kommt? Die Mainschleifenbahn, hier der Halt in Volkach-Astheim, war bislang als nostalgischer Schienenbus unterwegs. Künftig könnte sie im regelmäßigen Takt des ÖPNV verkehren. Foto: Andreas Brachs

Eine "Bombennachricht" nannte Volkachs Bürgermeister Kornell kürzlich die gute Prognose für die Mainschleifenbahn . Das Ergebnis aus der Sitzung des Aufsichtsrats der Bayerischen Eisenbahngesellschaft  verzückte den gesamten Volkacher Stadtrat. Damit ist, so Kornell, die Reaktivierung der Mainschleifenbahn "in greifbarer Nähe".

1400 Fahrgäste täglich könnten irgendwann auf der Strecke zwischen Volkach und Würzburg befördert werden, hat ein Gutachten ergeben. Bis es wirklich soweit ist, dürfte es aber sicher noch zwei bis drei Jahre dauern, mutmaßte Kornell. Eigentlich hätte man angesichts dieser "Riesenchance für den Standort Volkach und die ganze Mainschleife" einen Sekt aufmachen müssen. Zudem müsse man sich auch Mut zuprosten, "denn es gibt viel Arbeit".

"Chapeau, was die seit 2003 geleistet haben."
Stadtrat Peter Haupt über den Förderverein

Seit September 2003 rollt der rote Schienenbus auf der Strecke, dem Förderverein Mainschleifenbahn sei Dank. Der kümmert sich seit 1994, drei Jahre nach der Stilllegung durch die Bundesbahn, um den Erhalt der Schienen. Und überzeugte so nach und nach auch die Skeptiker, die anfangs nicht an eine echte Chance für die Mainschleifenbahn glaubten.