Die Mainbernheimer Jahresrechnung für 2020 ist örtlich geprüft. Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Norbert Ebner, hatte keine Beanstandungen.

Unter anderem hatte sich der Ausschuss, dem auch Michael Hutterer, Sascha Niedermeyer und Marc Poser angehören, intensiv mit den Mietwohnungen der Stadt beschäftigt. Zwischen vier und 6,50 Euro bewegt sich der Quadratmeterpreis bei der Miete, die damit sehr sozialverträglich sind. Auf Vorschlag von Michael Hutterer soll dem Stadtrat nun eine Bestandsaufnahme vorgelegt werden, aus der hervorgeht, was die nächsten Jahre an den einzelnen Gebäuden zu machen ist. Erst dann wird entschieden, ob bei einzelnen Objekten eine moderate Erhöhung in Frage kommt.

Die Rechnungsprüfer hatten zudem einen Blick auf die Tiefbauarbeiten des Bauhofes gerichtet. Sie bescheinigten dem Bauhof, dass seine Arbeit gerade bei Wasserrohrbrüchen sinnvoll und wirtschaftlich sei.

Für die Umgestaltung der Kellergasse und Neugasse im Stadtmauerbereich hat die Regierung von Unterfranken die Fördermittel bewilligt. 470 000 Euro von den berechneten Gesamtkosten von 487 000 Euro sind förderfähig. Rund 423 000 Euro wird der Zuschuss betragen.

Zustimmung gab es im Stadtrat Mainbernheim zum Jahresbetriebsplan Wald. Zusammen mit dem Förster Achim Volkamer hatte es Mitte Oktober einen Ortstermin im Wald gegeben. Geplant sind unter anderem die Fällung von Kiefern, Wiederaufforstungen, Pflege in den Eichenbeständen und Zaunreparaturen.

Eine Firma hatte angefragt, ob sie im Baugebiet Rödelseer Straße zwei Zigarettenautomaten gegen Nutzungsentgelt aufstellen dürfe. Stadtrat Eugen Reifenscheid sprach sich ganz klar dagegen aus, öffentlichen Grund dafür herzugeben. Er überzeugte den Stadtrat, der nach kurzer Diskussion zur Anfrage einstimmig Nein sagte.

Ja hingegen sagte das Gremium grundsätzlich zu der Idee eines Parkleitsystems. Eugen Reifenscheid hatte eine entsprechende Beschilderung angeregt, um auf Parkplätze in der Stadt hinzuweisen. Gerade bei Beerdigungen komme es am Friedhof zu sehr beengten Situationen. Marc Posers Vorschlag eines Arbeitskreises wurde positiv aufgenommen. Zwei bis drei Ratsmitglieder sollten dem Gesamtgremium einen Vorschlag unterbreiten.