Ziemlich verblüfft reagierten am Donnerstag manche Kunden beim Betreten von Geschäften in der Innenstadt. Dort trafen sie nicht nur auf das Personal, sondern auf eine ganze Gruppe Mädchen und Jungs, die ausgerüstet mit Scheinwerfern und Digitalkamera die Läden ausleuchteten.

Es handelte sich dabei um Schülerinnen und Schüler des Armin-Knab-Gymnasium-Kitzingen, die im Unterricht das Profilfach Film belegen. Angeleitet von Lehrer Christian Hanft drehten sie, wie bei Schober Moden, in Kitzinger Einzelhandelsgeschäften kurze Filmspots, die später zu einem Werbefilm zusammengeschnitten werden.

Auftraggeber für den Film war der Stadtmarketing-Verein Kitzingen. Vom 20. November bis zum 20. Dezember wird der Film unter dem Titel „Alles Made in Kitzingen“ mit Kitzingen als Filmkulisse rund 800 Mal im Cineworld im Mainfrankenpark zu sehen sein, berichtete Claudia Biebl vom Stadtmarketing-Verein.

Neugierig machen

Hauptdarstellerinnen in dem Werbespot sind die kleine Jule Müller und in der Rolle ihrer Mutter Kerstin Kreßmann, hinter der Kamera stand Johannes Müller. Mit dem Film sollen die Kinobesucher auf Kitzingen als Einkaufsstadt neugierig gemacht werden.

Die Bekleidung und die dazugehörigen Accessoires für die beiden „Filmstars“ wurden allesamt von Kitzinger Geschäften zur Verfügung gestellt, sagte Biebl.